alternativtext=Daniel Deimel|mini|hochkant|Daniel Deimel (2015)

Daniel Deimel (* 1977) ist ein deutscher Sozialarbeiter, Gesundheitswissenschaftler und Suchtforscher. Er ist Professor für Gesundheitsförderung und Prävention in der Fakultät Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Nürnberg.

Ausbildung Deimel studierte an der Katholischen Hochschule in Köln Soziale Arbeit und schloss das Studium 2002 mit dem Diplom ab. Es folgte von 2006 bis 2008 ein berufsbegleitendes Masterstudium in Suchtprävention und Suchttherapie, welches er mit dem wissenschaftlichen Grad M.Sc. sowie einer integrierten Weiterbildung zum Suchttherapeuten abschloss. Deimel promovierte an der Universität zu Köln zum Dr. phil. mit dem Thema „Psychosoziale Behandlung von substituierten Opiatabhängigen“. Es folgte eine Weiterbildung zum Supervisor und Coach (DGSv) bei der Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e. V. (GwG) in Mainz.

Berufliche Tätigkeit Deimel war von 2000 bis 2011 als Sozialarbeiter und Suchttherapeut in unterschiedlichen Bereichen der Sucht- und Aidshilfe, insbesondere in der niedrigschwelligen Suchthilfe, der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger, dem qualifizierten Drogenentzug, der Soziotherapie sowie in einem Wohn-Pflegeprojekt für AIDS-Erkrankte tätig.

Von 2013 bis 2024 war er Professor für Klinische Sozialarbeit an der Katholischen Hochschule NRW, Abt. AachenProf. Dr. phil. Daniel Deimel, Vita und Publikationen auf der Webseite der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen. Abgerufen am 31. Dezember 2021. Seit 2024 hat Deimel die HTA-Forschungsprofessur für Gesundheitsförderung und Prävention in der Fakultät für Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Nürnberg inne. Zudem ist er seit 2020 Gastwissenschaftler an der Abteilung für Suchtmedizin und Abhängiges Verhalten (Norbert Scherbaum) der Universität Duisburg-Essen und dem LVR-Klinikum Essen.

Wissenschaftliche Schwerpunkte und Leistungen Deimels Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der sozialwissenschaftlichen Sucht-, HIV- und AIDS-Forschung. Er führte Studien zu den Themenkomplexen Schadensminderung / Harm Reduction, Gewaltdynamiken und Substanzkonsum sowie Chemsex / sexualisiertem Substanzkonsum durch und fungiert zudem als nationaler Projektpartner das Drogen-Analyseprojekt ESCAPEESCAPE Webseite European Monitoring Centre for Drugs and Drug addiction. Abgerufen am 7. Juli 2021. der EMCDDA. Deimel war an Evaluationsprojekten für die Deutsche AIDS-Hilfe, Aidshilfe Hessen dem Seminarwerk AIDS in Aachen sowie für die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) beteiligt.

Auszeichnungen Posterpreis des Deutschen Suchtkongresses 2011.

Ehrenamtliches Engagement Seit 2019 ist Deimel Mitglied des Kuratoriums der Aidshilfe NRW.Webseite Aidshilfe NRW. Abgerufen am 7. Juli 2021.

Veröffentlichungen Monographien und Herausgeberschaften Delinquenz und Soziale Arbeit: Prävention – Beratung – Resozialisierung. Lehrbuch für Studium und Praxis. Pabst, Lengerich 2019, ISBN 978-3-95853-552-7 Soziale Arbeit in der Psychiatrie – Lehrbuch. (mit J. Bischkopf, Ch. Walther, R.-B. Zimmermann (Hrsg.)), Psychiatrie Verlag, Köln 2017, ISBN 978-3-88414-623-1 Chemsex: Drogenkonsum bei Männern, die Sex mit Männern haben. In: Rausch. Wiener Zeitschrift für Suchttherapie, 5–6(4–1): 253-358, 2017, Psychosoziale Dimensionen der Suchttherapie. In: Rausch. Wiener Zeitschrift für Suchttherapie, 4(1):1–74, 2015, Psychosoziale Behandlung in der Substitutionstherapie. Praxis Klinischer Sozialarbeit. Tectum, Marburg 2013, ISBN 978-3-8288-3120-9

Wissenschaftliche Artikel in Fachzeitschriften (Auswahl)

Weblinks Persönliche Seite auf der Homepage der Katholischen Hochschule NRW Profil auf Researchgate Profil auf Google Scholar

Einzelnachweise

Kategorie:Suchtforscher Kategorie:Hochschullehrer (KatHo NRW, Abteilung Aachen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1977 Kategorie:Mann