mini|Thilo Peter, ehemaliger CDU-Funktionär Berlin-Charlottenburg (2022) mini|Ansicht des Innenhofs einer Thilo-Peter-Immobilie (2014) in Neukölln, Nogatstraße 1 – Kirchhofstraße 14/15 Thilo Peter ist ein deutscher Immobilienbesitzer, der als Eigentümer sogenannter Schrottimmobilien in Berlin-Neukölln bekannt wurde.

Politische Laufbahn Thilo Peter ist Mitglied der Berliner CDU und war Vorstand des CDU-Ortsverbandes Charlottenburg-Nord. Sein Amt als CDU-Verordneter in der Bezirksversammlung Charlottenburg musste er insgesamt zweimal unter öffentlichem Druck niederlegen. Im Jahr 2012 sowie 2020 trat er nach der Kritik, sich als Hauseigentümer an Flüchtlingen und Einwanderern aus Osteuropa zu bereichern, zurück.

Kontroverse um „Schrottimmobilien“ Thilo Peter wird dafür kritisiert, baufällige Häuser fast ausschließlich an Roma zu vermieten. Im Frühjahr 2012 gab sein Zwillingsbruder, der die Häuser in Berlin-Neukölln verwaltet, dem ZDF ein Interview und erklärte, „Roma würden sich halt nicht so viel beschweren“. Während der Corona-Pandemie wurden die Bewohner zweier Neuköllner Immobilien Peters für 14 Tage unter Quarantäne gestellt.

Negativ-Auszeichnung Im Juni 2020 bezeichnete ihn das Magazin tip im Rahmen seiner Liste Die peinlichsten Berliner*innen [sic!] – Corona-Spezial: Das ist unsere Nerv-Elite als „Schrottwichtel“ und führte ihn auf dem 7. Platz.

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