Dagmara Jajeśniak-Quast (* 1972 in Kraków) ist eine polnische Wirtschaftshistorikerin.

Leben Von 1992 bis 1998 studierte sie Betriebswirtschaftslehre an der EUV. Nach der Promotion 2005 an der Europa-Universität Viadrina (EUV) und der Habilitation 2013 an der Universität Siegen (Venia legendi: Europäische Geschichte mit Schwerpunkt Wirtschaftsgeschichte) ist sie seit 2014 Universitätsprofessorin für Interdisziplinäre Polenstudien an der Europa-Universität Viadrina.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Arbeitsmigration vom 19.–21. Jahrhundert und Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa, Wirtschafts- und Sozialgeschichte Ostmitteleuropas (vor allem seit dem Ersten Weltkrieg), ostmitteleuropäische Grenzregionen, sozialistische Transformation / sozialistische Industrialisierung, Wirtschaftsnationalismus in Ostmitteleuropa, europäische Technik- und Technologiegeschichte, wirtschaftliche Integrationsprozesse Ostmitteleuropas und deutsch-polnische Beziehungen.

Schriften mit Christina Elschner, Stephan Kudert: Interdisciplinary Polish Studies / Unternehmensbesteuerung in Ostmitteleuropa. Bestandsaufnahme, Entwicklungen und praktische Fragen nach 10 Jahren EU-Osterweiterung. neopubli, 2. Auflage, Berlin 2016. Stahlgiganten in der sozialistischen Transformation. Nowa Huta in Krakau, EKO in Eisenhüttenstadt und Kunčice in Ostrava. Harrassowitz, Wiesbaden 2005. mit Katarzyna Stokłosa: Geteilte Städte an Oder und Neiße. Frankfurt (Oder) – Słubice, Guben – Gubin und Görlitz – Zgorzelec 1945–1995. Spitz, Berlin 2000.

Weblinks zip.europa-uni.de

Kategorie:Hochschullehrer (Europa-Universität Viadrina) Kategorie:Wirtschaftshistoriker Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1972 Kategorie:Frau