Hermann Karl Hans Wilhelm Reinhold Freiherr von Schenck zu Schweinsberg (* 17. April 1866 in Darmstadt; † 21. Januar 1937, ebendaArcinsys Hessen (Weblinks).) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Beamter im Großherzogtum Hessen bzw. ab 1918 im Volksstaat Hessen. Er war von 1905 bis 1913 Kreisrat des Kreises Alzey, anschließend bis 1921 Kreisrat bzw. Kreisdirektor von Friedberg.

Familie Seine Eltern waren der Oberkonsistorialrat Karl Freiherr von Schenck zu Schweinsberg (1831–1873) und dessen Frau Mathilde, geborene von Eyff.

Hermann von Schenck zu Schweinsberg heiratete 1894 Eleonora von Herff (1867–1944), genannt „Ella“, eine Tochter des Generalmajors August von Herff.

Karriere Hermann von Schenck zu Schweinsberg studierte Rechtswissenschaft. Er war seit dem Wintersemester 1884/85 Mitglied der Studentenverbindung Akademische Gesellschaft Das Kloster Gießen.Wernigeroder Schwarzer Ring. Mitgliederverzeichnis des Wernigeroder Schwarzen Ringes - 1. Teil, Karlsruhe 1935, S. 243. 1891 wurde er Regierungsassessor in Darmstadt, 1895 Amtmann des Kreises Alzey, 1898 beim Kreis Gießen. 1900 wechselte er als ständiger juristischer Hilfsarbeiter und Oberfinanzassessor zum Ministerium der Finanzen. 1902 erfolgte die Beförderung zum Regierungsrat und 1905 wurde er Kreisrat des Kreises Alzey. 1912 wurde er gleichzeitig Mitglied des Verwaltungsgerichtshofs Darmstadt. Ab 1913 amtierte er als Kreisrat des Kreises Friedberg. Im ganzen Großherzogtum wurden 1917 die Kreisräte zu Kreisdirektoren heraufgestuftGroßherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1917, S. 36., so dass Hermann von Schenck zu Schweinsberg nun ebenfalls den Titel „Kreisdirektor“ führte. Die Novemberrevolution überstand er im Amt.

1921 wechselte er als Oberregierungsrat zum Landesernährungsamt und von dort 1922 als Ministerialrat zum Ministerium für Arbeit und Wirtschaft des Volksstaates Hessen. 1925 ging Hermann von Schenck zu Schweinsberg in den Ruhestand.

Weitere Engagements 1901–1906 Mitglied der III. Abteilung der Prüfungskommission für das Finanz- und Technische Fach Mitglied des Technischen Oberprüfungsamts

Ehrungen 1895 Kammerjunker 1900 Kammerherr 1909 Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen 1913 Hofdienstehrenzeichens für 25 Dienstjahre 1913 Preußische Rote Kreuzmedaille III. Klasse 1917 Geheimer Regierungsrat 1918 Offizierskreuz des bulgarischen St. Alexander-Ordens

Weblinks

Anmerkungen

Einzelnachweise

Kategorie:Landrat (Großherzogtum Hessen) Kategorie:Landrat (Landkreis Alzey) Kategorie:Landrat (Landkreis Friedberg (Hessen)) Kategorie:Richter (Großherzogtum Hessen) Kategorie:Ministerialrat (Hessen) Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Ritter I. Klasse) Kategorie:Träger der Rote Kreuz-Medaille (Preußen) Kategorie:Träger des St. Alexander-Ordens Kategorie:Richter (Verwaltungsgerichtshof Darmstadt) Hermann Hermann Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1866 Kategorie:Gestorben 1937 Kategorie:Mann Kategorie:Geheimer Regierungsrat Kategorie:Kammerherr (Hessen) Kategorie:Jurist in der Finanzverwaltung Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)