Ernst Böckmann (* 4. August 1863 in Alsfeld; † 10. August 1940 in DarmstadtArcinsys Hessen (Weblinks).) war Kreisrat des Kreises Büdingen und des Kreises Schotten, erst im Großherzogtum, dann im Volksstaat Hessen.

Familie Seine Eltern waren der Steuerrat Friedrich Böckmann (1821–1887) und seine Frau Helene, geborene Schäffer. Ernst Böckmann blieb unverheiratet.

Karriere Ernst Böckmann studierte Rechtswissenschaft an der Universität Gießen und war seit dem Wintersemester 1882/83 Mitglied der Studentenverbindung Akademische Gesellschaft Das Kloster Gießen.Wernigeroder Schwarzer Ring. Mitgliederverzeichnis des Wernigeroder Schwarzen Ringes - 1. Teil, Karlsruhe 1935, S. 237. Er begann 1885 seine Verwaltungskarriere als Regierungsakzessist. 1894 wurde er Amtmann bei der staatlichen Invalidenversicherung in Darmstadt. Noch als Amtmann wechselte er 1897 zum Kreis Gießen. 1901 zum Regierungsrat befördert erhielt er 1902 die Stelle des Kreisrats in Büdingen. Wie die Stellen aller Kreisräte wurde auch seine 1917 zum Kreisdirektor heraufgestuft.Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1917, S. 36. Die Stelle in Büdingen hatte er über die Novemberrevolution hinaus inne. 1920 wechselte er als Kreisdirektor zum Kreis Schotten. 1928 trat er in den Ruhestand.

Ehrungen 1905 Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen 1913 Geheimer Regierungsrat

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Landrat (Großherzogtum Hessen) Kategorie:Person (Alsfeld) Kategorie:Person (Büdingen) Kategorie:Kreisrat (Kreis Schotten) Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Ritter I. Klasse) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1863 Kategorie:Gestorben 1940 Kategorie:Mann Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)