Die Herren von Aden (auch: Adene, Adonai, Adenoya, Adenoys o. ä.) waren ein westfälisches Adelsgeschlecht. mini|hochkant|Stammwappen derer von Aden

Geschichte Der Stammsitz des Geschlechts war der Rittersitz Aden in Oberaden bei Kamen und nicht Aden in Jemen, wie einige Schriftsteller fälschlicherweise behaupteten. Später war die Familie in Dortmund ansässig.

Zunächst erschien im Jahre 1267 Theodoricus de Adenoya, der Domherr zu Münster und Rektor der Kirche zu Beckem war. Ferner die Gebrüder Aleve, Herman und Göddert de Adene. Herman und Göddert waren Priester; Letzterer war sogar Kanoniker. Den Priestern gehörten Güter zu Grevel (1367, 1374), einem Stadtteil von Dortmund. Aleve hatte einen Sohn namens Herman, der 1374 erstmals auftrat und 1408 mit den Söhnen Herman und Johan auf Haus Borch bei Werl siegelte. Dieses Haus zählte zu den Besitztümern der Familie. Anthonius von Aden ist von 1462 bis 1464 als Prior der Dominikaner zu Warburg belegt.Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen, B 612u / Dominikanerkloster Warburg / Urkunden, Nr. 86, abgerufen am 20. Juli 2026.Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen, B 612u / Dominikanerkloster Warburg / Urkunden, Nr. 88, abgerufen am 20. Juli 2026.Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen, B 612u / Dominikanerkloster Warburg / Urkunden, Nr. 89, abgerufen am 20. Juli 2026. Zuletzt erschien Hille von Adene, der im 15. Jahrhundert ein Mitglied der Kalandsbruderschaft in Herdicke war.

Wappen In Silber ein blauer Balken, von drei schwarzen Sternen (2:1) begleitet. Auf dem Helm mit blau-weißem Wulst ein offener silberner Flug, jeder Flügel mit einem schwarzen Stern belegt, der dritte Stern dazwischen.

Literatur Johann Dietrich von Steinen: Westphälische Geschichte mit vielen Kupfern, Teil 2, Meyer, Lemgo 1755, S. 911 f. (uni-muenster.de). Max von Spießen: Wappenbuch des westfälischen Adels: Band 1, Görlitz 1901–1903, S. 1 (Digitalisat). Band 2, Görlitz 1903, Tafel 1 (Digitalisat). Leopold von Zedlitz-Neukirch: Neues preussisches Adelslexicon, Band 1, Gebrüder Reichenbach, Leipzig 1836, S. 82 (Digitalisat).

Einzelnachweise

Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht Kategorie:Westfälisches Adelsgeschlecht