Johannes Ernst Spank (* 22. Januar 1893 in Dresden-Alberstadt; † 5. Juli 1962 in Dresden)Geburtsregister Nr. 6/1893 des Standesamts Albertstadt mit Folgebeurkundung zum Versterben (Sterberegister Nr. 733/1962 des Standesamts Dresden Ost) war ein deutscher Maler und Grafiker.

Leben und Werk Der Vater Spanks war Wachtmeister im Garde-Reiter-Regiment der Sächsischen Armee.Adressbuch Dresden 1895 Spank studierte von 1920 bis 1926 bei Richard Dreher an der Kunstakademie Dresden und arbeitete dann als freier Maler in Dresden.

U. a. 1926 hielt er sich zum Arbeiten auf der unter Künstlern beliebten Insel Hiddensee auf. Anlässlich der „Jahresschau Deutsche Arbeit“ in Dresden war 1927 zu lesen, dass Spank dort – neben anderen Künstlern – „mit bemerkenswerten Leistungen auf dem Gebiet der Graphik“ hervorgetreten sei.Kunst und Künstler: illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe. Berlin, 25.1927, S. 440

In der Zeit des Nationalsozialismus war Spank Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an dreizehn großen Ausstellungen, darunter 1941 die Große Deutsche Kunstausstellung in München, und 1940 eine Einzelausstellung mit Curt Querner und Johannes Ufer (1974–1958) in der Kunsthütte Chemnitz sicher belegt.Martin Papenbrock, Gabriele Saure (Hrsg.): Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit. VDG, Weimar, 2000

Das Adressbuch verzeichnete ihn u. a. 1943/1944 mit seiner Ehefrau, der Schauspielerin Charlotte Spank-Crusius, in der Collenbuschstraße 28.

Auch nach dem Ende des NS-Staats arbeitete Spank freischaffend in Dresden. Er war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.

Werkbeispiele Siehe auch Bildindex der Kunst & Architektur

Tafelbilder

Winterdämmerung in Loschwitz (Öl)http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30122686/df_hauptkatalog_0211259_031 Winterlandschaft

Zeichenkunst Weiden im Wind (Kreide-Zeichnung; 1941 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung) Sächsisches Hügelland (Zeichnung; 1941 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung)http://www.gdk-research.de/de/obj19364662.html Bildhauer im Dresdner Zwinger (Tuschezeichnung)http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30123698/df_hauptkatalog_0211259_032Der Bildindex der Kunst & Architektur nennt das Bild als Exponat auf der Dritten Deutschen Kunstausstellung. Lt. Katalog war Spank auf der Ausstellung jedoch nicht vertreten. Bildhauer. Zwinger II (1952)

Kühe im Stall (Aquarell; 1953 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung) Altes Fährhaus (Aquarell; 1953 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)

Weitere Ausstellungsbeteiligungen (unvollständig) 1928: Dresden (II. Jubiläumsausstellung des Sächsischen Kunstvereins Dresden „Sächsische Kunst unserer Zeit“) 1931: Bautzen, Bautzener Kunstverein (mit Georg-Karl Heinicke und Walter Zeisig)Der Kunstwanderer, 13/14 1931/32, S. 201 1946: Dresden ("Kunstausstellung Sächsische Künstler") 1947: Dresden ("Erste Ausstellung Dresdner Künstler")https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/399500/11 1948: Leipzig, Museum der bildenden Künste („Ausstellung Dresdner Künstler“)

1949: Dresden ("2. Deutsche Kunstausstellung") 1952 und 1953: Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt ("Mittelsächsische Kunstausstellung")

Literatur

Künstler am Dresdner Elbhang. Band 2. Elbhang-Kurier-Verlag Dresden, S. 433

Einzelnachweise

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