Street Fighter: Assassin’s Fist ist ein britischer Martial-Arts-Film, die auf dem gleichnamigen Videospiel basiert. Sie stellt eine Erweiterung des Kurzfilms Street Fighter: Legacy aus dem Jahr 2010 dar.
Handlung Ryu und Ken leben in einem entlegenen Dōjō, wo sie eine strenge Ausbildung absolvieren. Gōken vermittelt ihnen nicht nur körperliche Techniken, sondern auch philosophische Prinzipien, die die zerstörerischen Aspekte des Ansatsuken zügeln sollen. Während Ryu diszipliniert und bescheiden ist, fällt Ken durch seine Ungeduld und sein impulsives Wesen auf. Zwischen beiden entsteht eine freundschaftliche Rivalität.
In Rückblenden wird die Geschichte von Gōken und dessen älterem Bruder Gōki erzählt, die einst vom selben Meister Gōtetsu unterrichtet wurden. Während Gōken den Weg der Mäßigung wählte, ließ sich Gōki zunehmend vom dunklen, aggressiven Aspekt des Ansatsuken – dem Satsui no Hado – vereinnahmen. Diese Macht steigert seine Stärke, verzehrt aber seine Menschlichkeit. Schließlich tötet Gōki seinen eigenen Meister Gōtetsu in einem Duell und nimmt den Namen Akuma an, was Gōken zutiefst erschüttert.
Gōken bringt seinen Schülern fortgeschrittene Techniken wie den Hadōken bei. Ken versucht, seine Grenzen schnell zu überschreiten, während Ryu eher mit innerer Ruhe Fortschritte macht. Zwischen beiden kommt es zu Rivalitäten, jedoch auch zu gegenseitiger Motivation. Während des Trainings spürt Gōken wachsende Unruhe: Er ahnt, dass Akuma zurückkehren könnte.
Während eines besonders intensiven Trainingskampfes zwischen Ryu und Ken wird Ryu unbewusst vom Satsui no Hado berührt. Die Energie manifestiert sich kurzzeitig, was Gōkens schlimmste Befürchtungen bestätigt. Nach einem harten Eingriff kann er Ryu beruhigen, erklärt ihm jedoch, dass diese dunkle Macht ihn in Zukunft bedrohen könnte.
Parallel dazu wird gezeigt, wie Akuma in der Wildnis weitertrainiert und seine Kräfte perfektioniert. Von der Präsenz seines Bruders und des aufstrebenden Ryu angezogen, nähert er sich dem Dōjō. Gōken spürt seine Anwesenheit und bereitet sich auf eine mögliche Konfrontation vor, ohne seine Schüler zu beunruhigen.
Um Ken vor den Gefahren des Satsui no Hado zu schützen und Ryu die Möglichkeit zu geben, sein inneres Gleichgewicht zu finden, entscheidet Gōken, Ken auf eine Reise in die USA zurückzuschicken. Die beiden Schüler trennen sich schweren Herzens, wobei ihre Freundschaft und Rivalität gefestigt bleibt.
Kurze Zeit nach Kens Abreise stellt Akuma Gōken im Dōjō zur Rede. Bruder steht Bruder gegenüber, und es kommt zu einem harten Duell. Obwohl Gōken mächtig ist, ist Akuma durch das Satsui no Hado überlegen. Der Kampf endet damit, dass Akuma einen vernichtenden Schlag ausführt, der scheinbar zum Tod Gōkens führt. Ryu, der das Geschehen spürt, trifft zu spät ein und findet das Dōjō verwüstet vor.
Ryu bricht unter der Last des Verlustes zusammen. Er erkennt, dass Akumas dunkle Macht auch eine Bedrohung für ihn selbst ist. Der Film endet mit Ryu, der sich in die Einsamkeit zurückzieht, entschlossen, seine Kontrolle über die innere Dunkelheit zu stärken und seinen eigenen Weg als Kämpfer zu finden – ein Weg, der ihn letztlich zur Auseinandersetzung mit Akuma führen wird.
Produktion Joey Ansah startete ein Kickstarter, um Spenden für die Produktion zu beschaffen. Die Kampagne wurde am 17. April 2013 abgebrochen, da private Unterstützer mit dem erforderlichen Geld spendeten. Am 14. Juli 2013 begann die Produktion. Die Dreharbeiten fanden in Sofia statt.
Am 23. Mai 2014 wurde es zunächst als Serie mit zwölf Folgen auf YouTube veröffentlicht. Später folgten Veröffentlichungen als eine sechsteilige Serie und am 7. Januar 2015 als Spielfilm.
Synchronisation Figur Schauspieler (Original) Deutscher SynchronsprecherRyuMike MohNicolás ArtajoKen MastersChristian HowardFlorian HoffmannAkumaJoey AnsahJan-David RönfeldtGoukenAkira KoieyamaOliver SiebeckGoutetsuTogo IgawaPeter ReinhardtGoukiGaku SpaceDavid TurbaSayakaHyunri LeeLydia Morgenstern
Episoden
Rezeption Im Gegensatz zu den frühen Realverfilmungen von Street Fighter wurde Assassin’s Fist als die beste und originalgetreue Adaption des Franchise gefeiert. IGN gab der Serie eine positive Bewertung und erklärte, dass sie für das Franchise authentischer sei als jeder der mit größerem Budget ausgestatteten Street-Fighter-Spielfilme, sowie eine der besten Live-Action-Videospiel-Adaptionen ist und IGN bewerte es mit 8,7 von 10 Punkten.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2014 Kategorie:Britischer Film Kategorie:Actionfilm Kategorie:Miniserie Kategorie:Martial-Arts-Film Kategorie:Videospielverfilmung