Der Blaukopfkuckuck, früher auch als Mönchskuckuck bezeichnet, (Centropus monachus) ist ein Vogel aus der Gattung der Spornkuckucke (Centropus).H. Barthel, Ch. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann & F. D. Steinheimer: Deutsche Namen der Vögel der Erde Vogelwarte Bd. 58, S. 1–214, 2020
Der Vogel kommt in Subsahara-Afrika vor von der Elfenbeinküste und Guinea im Westen über Kamerun, Gabun, Demokratische Republik Kongo, Angola bis Uganda, Südsudan, Kenia und Äthiopien.
Der Lebensraum umfasst Sümpfe, Papyrus, andere dichte Gräser und Flussufer, Waldränder, feuchte Savannen, Dorfränder und Pfade in Wassernähe von 700 bis 2500, seltener 2700 m Höhe. Die Art gilt als ortsständig.R. B. Payne: Blue-headed Coucal (Centropus monachus), version 1.0. In: J. Del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. De Juana (Herausgeber): Birds of the World, 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Centropus monachusT. Stevenson, J. Fanshawe: Birds of East Africa. Kenya, Tanzania, Uganda, Rwanda, and Burundi. Princeton University Press, 2002, ISBN 978-0-691-12665-4.
Der Artzusatz kommt von .J. A. Jobling: A Dictionary of Scientific Bird Names. Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3. mini|Blaukopfkuckuck, vom Nest auffliegend Merkmale Diese Art ist 45 bis 52 cm groß, das Männchen wiegt etwa 171, das Weibchen etwa 237 g, also ein großer, kräftig gebauter Spornkuckuck. Das Männchen ist glänzend blau-schwarz von Stirn bis Nacken, anschließend und auf den Flügeln rötlich-braun, der lange schwarze Schwanz weist einen grünlichen Schimmer auf, ist ungebändert. Die Unterseite ist creme-weiß bis gelbbraun, an den Flanken dunkler. Die Iris ist rot, der Schnabel und die Beine schwarz. Das Weibchen ist größer. Jungvogel haben einen leicht matt gestreiften schwärzlichen Scheitel und Nacken, schwärzlich gebänderte Handschwingen, die Kehle ist dunkler gelbbraun, die Unterseite blasser. Der Schwanz ist schwarz-braun.
Geografische Variation Es werden folgende Unterarten anerkannt:IOC World Bird List Turacos, bustards, cuckoos, mesites, sandgrouse C. m. occidentalis , 1908 – Guinea bis Zentralafrikanische Republik bis Gabun und Nordangola C. m. fischeri , 1887 – Südsudan und Sudan bis Demokratische Republik Kongo, Uganda, Westkenia und Nordwesttansania C. m. monachus , Nominatform – Eritrea und Äthiopien bis Kenia
Stimme Der Ruf des Männchens wird als tief und weitreichendes Plätschern und „coo“ beschrieben, abfallende Ruffolge, langsamer und tiefer als bei anderen Spornkuckucken.
Lebensweise Die Nahrung besteht aus Insekten, auch Schnecken, Küken, Vogeleier, Echsen, Schlangen, Froschlurche, Mäuse usw., die meist im Verborgenen gesucht werden. Die Brutzeit liegt zwischen Juni und Juli in Togo, zwischen März und Juni in Nigeria, im Januar und zwischen April und September in Kamerun. Das Nest ist ein ovales Gebilde aus trockenem Gras mit seitlichem Einschlupf, in einem Busch oder in hohem Gras versteckt etwa 30 bis 300 cm über dem Erdboden. Das Gelege besteht aus 3 weißen, leicht glänzenden Eiern.
Gefährdungssituation Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).IUCN Redlist. Abgerufen am .
Literatur E. Rüppell: Centropus monachus. In: Neue Wirbelthiere zu der Fauna von Abyssinien gehörig, entdeckt und beschrieben von Dr. Eduard Rüppell. S. 57, Tafel 21, Figur 2, 1837, Biodiversity Library
Weblinks
Birdlife Oiseaux.net eBird Xeno-canto Macaulay Library Multimedia
Einzelnachweise
Kategorie:Kuckucksvögel