Diese Liste enthält Lieder des Sängers Otto Reutter.
Geschichte Der populäre humoristische Sänger Otto Reutter verfasste über 1000 Lieder zwischen 1890 und 1931, zu denen er meist den Text und die Melodie schrieb und die er selber vortrug. Heute sind davon über 400 Texte bekannt. Einige der Lieder erschienen auf Schallplatten, von einigen gibt es auch gedruckte Texte, teilweise mit Partituren.
Einige der Texte wirken auch heute noch aktuell, wie Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, Phantasie ist jederzeit schöner als die Wirklichkeit und Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, andere beschreiben die Nöte der Zeit, wie Mutter Erde. Ein besonderer Sprachwitz findet sich in Der Überzieher und Der Blusenkauf.
Lieder Die Lieder sind in alphabetischer Reihenfolge angegeben. Zu vielen gibt es eine Nummer nach den Schallplatten (Teich/Danner-Nr.), die auch eine zeitliche Einordnung ermöglichen. Es gibt digital zugängliche Texte zu vielen Liedern.Texte, otto-reutter.de
A ABC (Der alte Dorfschulmeister) Aber der Mann! Aber glücklich macht das nicht Aber keiner fängt an! Ach Leipzig, wie bist Du so fein! Ach Lene, du hast bemalte Beene Ach, machen Sie das noch einmal (kein digitaler Text) Ach Sus-chen, du lispelst ja so süß Ach wie fein, wird's in 100 Jahren sein Ach wie herrlich ist das Leben Ach, da kann man laufen lernen, wenn man auch nicht will! Ach, die Tiere hab’ns oft besser als die Menschen Ach, ist das schön! Ach, machen sie das noch einmal Ach, was sind wir doch für liebe Leute. Ach, wie sind die Zeiten schlecht Aennecken und Männecken Allerlei Liebeserklärungen Alles per Zufall – kein Mensch kann dafür Alles verstehen, heißt alles verzeih’n! Alles wegn de Leut, 1926 Am Fenster Auf einmal geht’s Tickel-Tackel, und die Uhr ist im Gang Aus Dankbarkeit Aus England, Frankreich, Holland und Amerika Aus gewissen Gründen Aus!! Ausstellungs-Couplet Automobil-Couplet
B Beinah’! Berlin ist die herrlichste Stadt von der Welt! Berlin ist ja so groß Berlin, Berlin, trotz alle deine Fehler lieb ick dir mehr wie jede andere Stadt Berlin, Berlin, was kriegste für’n Gesichte! Bescheiden! Bescheiden! Bevor du sterbst Bis hierher und nicht weiter! Bloß ’n bißchen kleiner Buntes Allerlei
D Da geh ich ran! Da zieh ich los! Da ist der eine, wie der andre Da kann man sehen, wie die Frauen sind Da liegt was drin Da werden sich die Flundern wundern Damenwahl Dann hast du den verzeihenden, befreienden Humor Das beste ist, man nimmt sie alle beide! Das dank' ich dir, du schöne Rentenmark! Das dank' ich dir, mein lieber guter Feind Das dank' ich dir, mein teures Vaterland! Das deutsche Reich geht in der Welt voran! Das Ende des Balkankrieges Das find ich reizend von der Frau Das gefährliche Alter Das geht über meine Kraft! Das Geld regiert die Welt. Das Himmelreich Das Hirschfeldlied, 1908 Das ist das höchste Wunder der Dressur! Das ist der Blitz, der alles rings erhellt Das ist der Leutnant Das ist der Max, der Regisseur Das ist der stille Compagnon Das ist die höchste Ironie Das ist doch ein Sparen am unrechten Fleck Das ist doch mal was anderes Das ist leicht – das ist schwer Das ist mir ganz egal Das ist nischt – das macht Laune Das ist so einfach und man denkt nicht dran, 1925 Das liegt so nah und keiner denkt daran Das macht uns Freude Das sagt man so und denkt sich nichts dabei Das sind die Richtigen, die hab' ich gern! Das sind die Sorgen der Republik Das war ein guter Zug von Dir! Das wär noch was Neues fürs Varieté Denken Sie sieh bloß 'mal an! Denn jeder muss ja wissen, wo er reingehört
Der abgerüstete Rekrut Der Ballettschwärmer Der Blusenkauf, Nr. 225 Der erste Schnee Der fliegende Warenhändler Der Geburtstagsonkel Der Gedankenleser Der Geist ist willig aber das Fleisch ist schwach! Der General-Kunstmarschall Der gewissenhafte Maurer, 1920, später eine weitere Fassung Der Hirschfeld kommt!, 1908 Der internationale Koch Der Interviewer Der kluge Hans Der kranke Michel Der Kriegsgewinnler (Herr Neureich), 1919 Der Lorbeerkranz der Tiere Der Michel hat schon wieder mal geträumt Der Michel wird nicht klüger durch den Krieg! Der muss wohl aus Versehen da reingekommen sein Der neue Reichstag Der Ordenspender, zwei Fassungen Der Prophet Der Räuberhauptmann von Köpenick, Nr. 175 Text Audio Der Ruhrbergmann Der Spiritist Der Streit der Haustiere Der Sühneprinz Der tapfere Italiener Der Theaternarr Der Traumdeuter Der Überzieher, 1925 Der Weihnachtsmann Der weiß nicht, dass Krieg war Der Worte sind genug gesprochen, Nun möcht' ich endlich Taten sehn! Der wunderschöne Leopold Der Zeitgeist Der Zufriedene Der Zukunfts-Reichstag Der Zukunftsstaat Des Bürgermeisters Töchterlein Die Amme Die Ballade von der Marmelade Die Bänkelsänger Die Damen geh’n voran Die Damenwelt Die echte deutsche Gründlichkeit Die Erinnerungs-Kassette. Die Friedenskonferenz. Die frühere Welt und die heutige Zeit Die fünf Vokale Die ganze Geschicht', die lohnt sich nicht. Die große Hitze vom Jahre 1911 Die holde Weiblichkeit! Die kleine Handbewegung Die kleine Revue Die kleine Witwe Die Lawine Die Liebesgabenkistenbewegung Die Loreley Die Lösung der Finanz-Reform Die Menschen sind kuriose Leute Die neue Steuerschraube Die neuen Steuern Die Orientreise Die Sache hat nur einen Haken! Die Schleppe Die Schweinenoth Die spiel’n ja viel besser Theater wie wir! Die versunkene Glocke Die vier Patienten Die Weiber Draga und Alexander Drei Märchen Drum bin ich froh, dass ich ein Deutscher bin Du bist doch sonst nicht so Du musst lächeln, immer lächeln!
E Ei, wer tommt denn da Ein Brettlsang Ein kleines Stück Papier Ein Loblied auf die Frauen von heute Ein Sachse ist immer dabei, 1930 Ein siegreicher Franzose Eine Stunde vor der Hochzeit Einmal im Jahr Er stand nach Tabak – sie stand nach Butter. Erinnerung aus der Ritterzeit Erlauschte Gespräche – ein Kleinstadtidyll Es dauert nicht mehr lange Es geht mir immer besser und besser Es geht vorwärts Es gibt nur ein einz'ges Berlin Es ist nichts Halbes – es ist nichts Ganzes Es ist was Eig’nes um die Liebe Es ist zwar nur wenig – es fällt aber auf Es läppert sich zusammen mit der Zeit Es rächt sich alles auf der Welt Es saßen sechs Männer beim perlenden Wein Es war einmal!
F Fängste denn schon wieder an? Ferdinand und Boris Frau Germania Frauen-Emancipation Frauenberufe Freu dich vorher Fritz und Theodor Fünf kleine Geschichten mit einer Moral Für Manchen ist’s ’ne Kleinigkeit
G Ganz still und heimlich Gegensätze Geh’n Sie bloß nicht nach Berlin Genau wie 1870 Gerade wenn's am schönsten wird, muss man gewöhnlich fort. Gib Du mir Dein's, ich geb' Dir mein's! Gib du mir deine, ich gebe dir meine Gräme Dich nicht! Großmutters Friedensmärchen Großmutters Geschichten Gründ’n wir ’ne G. m. b. H.
H Ha, da muß ich lachen Hab’n Sie ne Ahnung von Berlin! Heimat Helene im Reformkleid Herr „Block“ aus dem Reichstage Herr Pol vom Norden Hühneraugen-Hymnus Humoristisches Gesetzbuch
I Ich bin ein Optimiste... Ich bin eine Witwe, 1898 Ich hab' ein ruhiges Gewissen Ich hab' einen Kameraden! Ich hab's ja gleich gesagt Ich habe zuviel Angst vor meiner Frau. Ich möcht' erwachen beim Sonnenschein Ich sitz' vor meinem Häuschen Ich warte noch ’ne Weile Ick kann det Tempo nich vertragen Ick wunder’ mir über jar nischt mehr ..., 1917, danach mehrere Versionen Im Dirndl-Kostüm Im Himmelreich Im Laufe dieses Jahres Im lenkbaren Luftballon Immer korrekt! Immer raus, was nicht da rein gehört Immer rin, immer rin in die Landwirtschaft Immer weiter, immer weiter! In dem Moment In der Beziehung stehn wir gern zurück In der Einsamkeit In fünfzig Jahren ist alles vorbei, 1920 Ist das nicht komisch? Ist ja einfach lächerlich
J Ja, 's ist nirgends schöner als wie auf der Welt! Ja, die Natur, die lässt sich nichts befehlen! Ja, es ist manches faul – im Staate Dänemark Ja, stimmen tut's, doch richtig ist das nicht! John Bull John Bull's Friedenswünsche
K Karussell Kientopp-Bilder Kinder, ist das Reimen schwer! Kinder, Kinder, sorgt für Kinder Kinder, Kinder, was sind heut' für Zeiten! Kinder, Kinder, wie soll das noch enden! Kinder, seid gemütlich Komm du man erst mal dahin, wo ich schon gewesen bin Komm' ich noch einmal auf die Welt Kuropatkin, General Rückwärts
L Lass dir bloß die Nase ändern! Lass Sie sausen! Laßt sie hungern Leb’ wohl mein Kind, ich muss jetzt gehen Leise, leise, leise! Lex Heinze Li-Hung-Tschang Li-Hung-Tschang in Kiautschau Lieschen möchte gerne freien Loblied auf "Unsere liebe Stadt" Lustige Antworten Lustiges Echo
M Man holt das Alte wieder raus Man kommt nicht dazu! Man muss die Menschen nicht zu sehr verwöhnen Man muß sich bloß erst dran gewöhnen Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben Man sollt kaum glaub’n, dass sowas möglich wär! Man wird ja so bescheiden Martha Mehr kann man nicht verlangen Mein Erster im Osten – mein Zweiter im West – mein Dritter auf wogender See! Mein Lorbeerkranz Meine liebe Lene denkt an alles Mensch, komm’ bloß nicht auf die Welt! Mensch, mach’ ’ne Verjüngungskur! Mensch, was haste nun davon Michel und die Wehrvorlage Michel, sei Stolz Mir ham se als geheilt entlassen Mit Pauken und Trompeten! Mit dem Zippel-, mit dem Zappel-, mit dem Zeppelin! Mit der Uhr in der Hand Moderne Denkmäler Monats-Couplet Monna vanna Muß man denn ins Ausland reisen? Mutter Erde, Nr. 276 n bißchen Arbeit muss der Mensch doch haben
N Na also! Na, nu tun Sie man nicht so Nach der Heimat möcht ich wieder! Nee sowas Nehm’n Sie ’n Alten! Neueste Nachrichten Neugeboren Nicht so laut! Noch schlimmer! Nu grade nich! Nun weißt du Bescheid Nur nicht heiraten!
O O Jugend, wie bist du so schön O quäle nie ein Thier zum Scherz. O, du liebes, deutsches Gretchen O, ihr Berliner – ihr seid ja viel zu jut! O, Karline O, welch’ ein seliges Wiederseh’n! Ob's wahr ist, weiß ich nicht – man sagt! Onkel Fritz aus Neuruppin
P Pfui Deiwel, ist das schön! Phantasie ist jederzeit schöner als die Wirklichkeit Populäre Melodien Postkarten mit Ansicht! Prinzessin und Zigeuner Professor Schenk Pst! – Was woll’n Sie denn? Ich bin ja still!
R Radiofunken Rätsel-Couplet Rosa! Rückblick auf die große Hitze vom Jahre 1911
S 's gibt keine Kinder mehr 's ist alles nur Komödie auf der Welt! 's ist doch schön, so bequem, ist ja riesig angenehm 's ist doch so! 's ist ein Geheimnis von Berlin. 's ist Krieg 's wird ja langweilig mit der Zeit Schilder-Couplet Schnadahüpferl Schnick-Schnack-Gstanzeln! Schorle-Morle Seh’n Sie, das sind lauter Helden, von denen keine Blätter melden, Nr. 318 Seh’n Sie, so muß eine Frau sein Seh’n Sie, darum ist es schade, daß der Krieg zu Ende ist Sei gescheit! Sei modern! Sie komm’n mir so bekannt vor So ändern sich die Zeiten So erzählt uns die Geschichte So nimm denn hin den Segen So weit geht unsere Freundschaft nicht So wird die Tugend hier auf Erden schon belohnt Streik-Couplet Sultan Abdul Hamid
T Trink’n wir noch’n Tröppchen!
U und da sagt man: Die Tiere, die hab’n kein’n Verstand und dadurch gleicht sich alles wieder aus Und dann wird’s still! Und dann? und ein Band Gedichte Und jetzt? Und so komm’n wir aus der Freude gar nicht raus Unsere Eisenbahn Unsere Frauen in 100 Jahren Unsere Kriegsfrauen
V Väterliche Ermahnungen vor der Hochzeit des Sohnes Vergangenheit und Gegenwart Vergänglichkeit („Es war einmal“) Vivat hoch die neue Zeit! Volkslieder Vom Nordpol zurück! Von der Pariser Welt-Ausstellung zurück! Von St. Louis zurück! Vorm eisernen Hindenburg
W Warum nicht gleich so? Warum woll’n Sie denn schon gehn? Warum, warum, warum? Was die Tiere denken Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß Was soll der Junge werden? Was thut man nicht Alles fürs Kind Weil’s einfach ist