Der Rotahorn-Literaturpreis, auch bekannt als Hans-Roth-Literaturpreis, ist ein österreichischer Literaturpreis. Er wurde im Jahr 2011 von dem Unternehmer Hans Roth gestiftet und ist mit insgesamt 5000 Euro dotiert.
Beschreibung Der rotahorn ist als Förderpreis konzipiert. Der Stifter des Preises, Hans Roth, erklärte zu seinen Beweggründen:
Die Auswahl der Preisträger erfolgt jeweils in enger Zusammenarbeit der Jury mit der renommierten Literaturzeitschrift manuskripte. Die Preisträger werden aus dem Kreis jener Autoren gewählt, die bereits in den manuskripten publizier(t)en oder sich um eine Publikation bewerben. Der Fachjury gehörten bisher neben dem inzwischen verstorbenen langjährigen Herausgeber der manuskripte Alfred Kolleritsch die Schriftsteller Barbara Frischmuth, Reinhard P. Gruber und Werner Kraus an. 2025 folgte Nava Ebrahimi der verstorbenen Barbara Frischmuth in der Jury nach.
Der rotahorn ist mit 5000 Euro dotiert: 3000 Euro für den ersten und 2000 Euro für den zweiten Preis. Im Jahr 2018 wurden erstmals zwei erste Preise vergeben.
Die Preisverleihung findet seit 2011 jeweils im Herbst im Rahmen einer Feierstunde in den Räumen der Steiermärkischen Landesbibliothek in Graz statt, bei der auch hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft anwesend sind.
Preisträger 2011: Monique Schwitter und Christoph Dolgan 2012: Olga Flor und Cordula Simon 2013: Elke Laznia und Andrea Stift 2014: Valerie Fritsch und Fabjan Hafner 2015: Franz Weinzettl und Verena Stauffer 2016: Ingeborg Horn und Anna Baar 2017: Hans Eichhorn und Almut Tina Schmidt 2018: Marie Gamillscheg (1. Preis) und Miroslava Svolikova (1. Preis) 2019: Max Sessner und Sarah Kuratle 2020: Nava Ebrahimi und Franziska Füchsl 2021: Volha Hapeyeva und Freda Fiala (Verleihung coronabedingt erst am 2. März 2022Rotahorn-Literaturpreis für Fiala und Hapayeva orf.at, 2. März 2022, abgerufen am 2. März 2022.) 2022: Theodora Bauer (Hauptpreis), Sophia Lunra Schnack (Förderpreis) 2023: Carolin Callies (Hauptpreis), Alexander Micheuz (Förderpreis) 2024: Thea Mengeler, Max Höfler (Hauptpreise) und Yuliia Iliukha (Förderpreis) 2025: Max Oravin (Hauptpreis), Katrin Köhler und Simon Skrepek (Förderpreise) 2026: Hannah K Bründl und Christoph Szalay
Einzelnachweise
Kategorie:Literaturpreis (Österreich) Kategorie:Erstverleihung 2011 Kategorie:Frauenförderpreis Kategorie:Kultur (Steiermark) Kategorie:Lyrikpreis Kategorie:Romanpreis