Melissa Broder (geboren 1979) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin.
Leben Melissa Broder wuchs in Bryn Mawr, Pennsylvania auf und besuchte dort die Baldwin School. Sie studierte Englisch an der Tufts University und graduierte im Jahr 2001. Sie zog nach San Francisco und im Alter von 25 Jahren nach New York City. Broder arbeitete als Lektorin bei Penguin Books und belegte Abendkurse in Dichtung am City College of New York mit einem MFA-Abschluss. Später zog sie nach Los Angeles und lebt im Stadtteil Venice.
Broder veröffentlichte Gedichte in verschiedenen literarischen Zeitschriften und Magazinen. Sie gewann 2017 einen Pushcart Prize für das Gedicht „Forgotten Sound“ aus dem Gedichtband „Last Sext“. Seit 2012 betreibt sie den Twitter-Account „So sad today“, der 2021 eine Million Follower zählte. Broder veröffentlichte 2018 ihren ersten Roman.
Werke When You Say One Thing But Mean Your Mother. Lyrik. Ampersand Books, 2010 Meat Heart. Lyrik. Publishing Genius, 2012 Scarecrone. Lyrik. Publishing Genius, 2014 Last Sext. Lyrik. Tin House, 2016 So Sad Today. Essays. Grand Central, 2016 The Pisces. Penguin Random House, 2018 Fische. Roman. Übersetzung Eva Bonné. Berlin : Ullstein, 2018 Superdoom: Selected Poems. Tin House, 2021 Milk Fed. Simon and Schuster, 2021 Muttermilch : Roman. Übersetzung Karen Gerwig. Berlin : Claassen, 2021
Literatur Sarah Pines: Große Lust auf Himmelsspeisen. Rezension. Die Zeit, 17. Juni 2021 Christiane Lutz: Rachel isst auf. Rezension, SZ, 16. Juli 2021, S. 14
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