mini|hochkant=1.3|Kirche Kleinpösna (2012) Die Marienkirche Kleinpösna ist ein Kirchengebäude der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens in Kleinpösna.

Entwicklung mini|Kirche Kleinpösna um 1840 In Kleinpösna gab es vor 1295 eine Kapelle. Diese wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder aufgebaut.

Die heutige Kirche Nach 1840 gab es Pläne für einen Kirchen-Neubau. Dieser wurde von Albert Geutebrück im neugotischen Stil als Saalkirche geplant und erbaut. Die Kirchweihe war am 28. November 1852. 40 Jahre später, im Jahr 1892, erhielt sie den Namen Marienkirche.https://geo.viaregia.org/testbed/index.pl?rm=obj&objid=18156, abgerufen am 19. Juni 2021 Das Gotteshaus wurde 1892 nach Plänen von Paul Lange innen renoviert.

Das Bauwerk mini|hochkant|Kirchturm Kleinpösna (2020) Die Kirche ist ein Bruchsteinbau mit polygonal geschlossenem Chor und hat Spitzbogenfenster mit Maßwerk. Der Kirchturm an der Westseite ist mit einem oktogonalen Glockengeschoss und Treppentürmen ausgestattet. Zum Bauwerk gehört eine Sakristei.

Der Innenraum ist neugotisch ausgestattet, hat eine dreiseitige Empore und eine Holzdecke.https://www.architektur-blicklicht.de/kirchen/kleinpoesna-kirche-leipzig/, abgerufen am 19. Juni 2021

Orgel Die Orgel entstand zwischen 1851 und 1855. Das Instrument mit zwei Manualen, Pedal und 16 Registern schuf Albert Hermann Wolfram aus Taucha.

Glocken Eine Kirchenglocke aus Bronze stammt aus dem Jahr 1619 von der Glockengießerei J. Hilliger mit einem unteren Durchmesser von 1020 mm, 620 kg Gewicht und Schlagton g′. Am 2. Juli 1917 wurde die beiden kleineren Glocken als Metallspende des deutschen Volkes eingezogen, die große Glocke von 1619 verblieb dank der Bemühungen von Pfarrer Schunack. Am 21. Februar 1921 wurde die Glocke von 1619 an die Kirche Nassau im Erzgebirge verkauft. Für die neuen größeren Glocken war ein Umbau des Glockenstuhls erforderlich. Am 27. Februar 1921 fand die Glockenweihe statt.http://www.feuerwehr-kleinpösna.de/Kleinp%F6sna/Kleinp%F6sna.htm

Das Geläut besteht aktuell (Stand: August 2021) aus drei Eisenhartgussglocken aus dem Jahr 1921 mit den Tönen g', h' und d", sie stammen von Ulrich & Weule.Rainer Thümmel in: Glocken in Sachsen – Klang zwischen Himmel und Erde. Leipzig 2015, ISBN 978-3-374-02871-9, S. 314.

Umgebung der Kirche Der umgebende Friedhof hat eine schmiedeeiserne Einfriedung zur Dorfstraße, ein Gefallenendenkmal, ein Marmorrelief in der Friedhofsmauer und Marmorrelief der Familie Achilles.

Literatur

Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen II, Regierungsbezirke Leipzig und Chemnitz. Deutscher Kunstverlag München Berlin, 1998 Katharina Junghans/Harald Kirschner/Thomas Nabert: Kleinpösna. Eine historische und städtebauliche Studie. Pro Leipzig, Leipzig 2004

Weblinks

https://kirchgemeinde-grosspoesna.de/unsere-vier-gemeinde/kleinpoesna/ https://geo.viaregia.org/testbed/index.pl?rm=obj&objid=18156 https://www.architektur-blicklicht.de/kirchen/kleinpoesna-kirche-leipzig/ https://www.nabu-leipzig.de/projekte/lebensraum-kirchturm/

Einzelnachweise

Kategorie:Kirchengebäude in Leipzig Kategorie:Kulturdenkmal in Leipzig Kategorie:Marienkirche Kategorie:Kirche in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens Kategorie:Saalkirche in Sachsen Leipzig Kleinpösna Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Leipzig Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren Kategorie:Bauwerk von Albert Geutebrück Kategorie:Geläut Kleinposna Kategorie:Althen-Kleinpösna