Der Günterfelsen und Umgebung ist ein mit Verordnung des Regierungspräsidiums Südbaden vom 19. Juni 1956 ausgewiesenes Naturschutzgebiet bei Furtwangen im Schwarzwald im Schwarzwald-Baar-Kreis.

In den 1930er und 1940er Jahren wurde der Felsen regelmäßig als Ort für Feierlichkeiten der Nationalsozialisten genutzt und in Gedenken an Schlageter in Schlageterfelsen umbenannt. Eine in den Felsen eingearbeitete Inschrift ist noch heute zu erkennen.

Lage Das Naturschutzgebiet im Nordwesten der Gemarkung Furtwangen im Distrikt Winterwald etwa 800 Meter südlich der Martinskapelle. Es gehört zum Naturraum Südöstlicher Schwarzwald und liegt am Westweg.

Beschreibung Das kleine Naturschutzgebiet umfasst den Günterfelsen, der in einem geschlossenen Waldgebiet liegt. Die Granitfelsen sind durch Wollsackverwitterung abgerundet. Durch die auffällige Form werden sie häufig für erratische Blöcke gehalten, was aber nicht der tatsächlichen Entstehung entspricht. Teilweise wurden die Blöcke in früherer Zeit abgebaut und über einen noch erkennbaren Weg nach Nordosten abtransportiert.

Zusammenhängende Schutzgebiete Das Naturschutzgebiet ist eingebettet in das Landschaftsschutzgebiet Simonswälder Tal und liegt im Vogelschutzgebiet Mittlerer Schwarzwald und im Naturpark Südschwarzwald.

Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg Liste der Naturschutzgebiete im Schwarzwald-Baar-Kreis

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Naturschutzgebiet im Schwarzwald-Baar-Kreis Kategorie:Geographie (Furtwangen im Schwarzwald) Kategorie:Schutzgebiet im Schwarzwald Kategorie:Felsen im Schwarzwald Kategorie:Granit Kategorie:Schutzgebietsgründung 1956