Die Bahnstrecke Nevers–Corbigny war eine Meterspurbahn im Réseau de la Nièvre im Département Nièvre in der Region Bourgogne-Franche-Comté, die von 1905 bis 1939 durch die Société générale des chemins de fer économiques betrieben wurde.

Geschichte Der erste, 4 km lange Streckenabschnitt zwischen vom östlichen Endbahnhof Corbigny bis Chaumot-Chitry les Mines wurde 1903 gebaut und in Betrieb genommen. Der 43 km lange Streckenabschnitt vom westlichen Endbahnhof Nevers bis Saint-Saulge wurde am 15. Dezember 1904 abgenommen und am 20. Dezember 1904 eingeweiht.Courrier de la Nièvre: L'inauguration du « tacot ». 18. Dezember 1904.Courrier de la Nièvre: la Société générale des chemins de fer économiques est autorisée à ouvrir … à partir du 20 décembre courant, la section de ligne de Nevers à Saint-Saulge sur une longueur de 42 kilomètres 420. 25. Dezember 1904. Die Fahrt auf der 43 km langen Strecke mit elf Bahnhöfen dauerte fahrplanmäßig zwei Stunden.

Am 1. August 1905 wurde dann auch der 27 km lange Streckenabschnitt von Chaumot-Chitry les Mines bis Saint-Saulge eröffnet, wodurch die insgesamt 74 km lange Strecke fertiggestellt wurde.

Ab 1929 nahm das Verkehrsaufkommen stark ab, so dass 1933/1934 die dampfbetriebenen Personenzüge abgeschafft und durch Omnibusse ersetzt wurden. 1935 wurde der Personenverkehr aber mit von De Dion-Bouton gelieferten, dieselbetriebenen Triebwagen wieder aufgenommen.

Am 15. März 1939 wurde der Bahnbetrieb komplett eingestellt, einschließlich der 9 km langen Strecke Saint-Révérien – Neuilly-Champallement – Brinon-Beuvron.

Einzelnachweise

Kategorie:Bahnstrecke in Bourgogne-Franche-Comté