Die Liste der Wegekreuze und Bildstöcke in Kelmis listet ohne Anspruch auf Vollständigkeit die Flur- und Wegekreuze sowie die Bildstöcke mit ihren jeweiligen persönlichen Geschichten – soweit bekannt – auf dem Gebiet der Gemeinde Kelmis mit seinen Ortsteilen Hergenrath und Neu-Moresnet in der Deutschsprachigen Gemeinschaft von Ostbelgien. Insgesamt stehen mehr als 100 Wegekreuze der Gemeinde auf öffentlichem Eigentum. Ihr Unterhalt wird teils durch Privathand, teils durch das städtische Bauamt, teils durch die örtlichen Pfarren gewährleistet.

Liste Kelmis StandortDatierungBeschreibung/InschriftBild Bergstraße 2 unbekanntHolzkreuz mit Spitzdach auf einem flachen Sockel an einem Baum befestigt. Brauner Korpus; Geschichte unbekannt.100px|zentriertBruchstraße unbekanntKapellenartiger Bildstock mit großer Mauernische und integrierter Marienfigur hinter schmiedeeisernem Gitter.

Inschrift: „Zu Dir Maria beteten wir, für Deine Hilfe danken wir“100px|zentriertBruchstraße 13 20. Jh.Kleines Holzkreuz mit Rückwand und Spitzdach an der Hausfassade angebracht.

Inschrift: „19.3.1945“.Zum Gedenken an eine junge Frau, die von einem US-Soldaten nach Kriegsende hier ermordet wurde.100px|zentriert Casinostraße unbekanntKleines helles Holzkreuz mit geschwungener Rückwand und Spitzdach an der Seitenfassade zur Casinostraße des Eckhauses Lütticher Straße 243. Aufgesetzte Plakette mit der

Inschrift: „Mein Jesus Barmherzigkeit“, Geschichte unbekannt. 100px|zentriertChaussée de Liège 335, Ecke Schmalgraf1888Fürbittenkreuz der kinderlosen Eheleute Corneille und Philomene Ernst-Pelzer. Kräftiges Steinkreuz auf mehrstufigem oben abgerundetem Sockel. In der Kreuzmitte eine Plakette mit dornengekröntem Jesuskopf.

Inschrift auf dem Sockel: „Jesus sei meine Rettung zum Trost der armen Seele. C.E.P. 1888“100px|zentriertComuthstraße unbekanntKleines Metallkreuz in eine Fassadennische zur Comuthstraße des Hauses Gartenstraße 2, Geschichte unbekannt.100px|zentriert Ecke Bauweg–Bachstraße unbekanntKräftiges Steinkreuz mit weißem Korpus auf hohem quadratischem Sockel mit integriertem Bildstock. Darin eine goldfarbene Figur von Judas Thaddäus.

Inschrift: „Dem hl. Judas Thaddäus“100px|zentriertEcke Driesch–Heide 1891Metallenes Wegekreuz mit gestufter Blausteinvorfläche. Darauf ein kleiner Bildstock mit einem Marienbildchen sowie am Fuße des Mittelsteins ein tabernakelartiges Metallgehäuse.

Inschrift Mittelstein: „1891“; darüber: Chmd; Geschichte unbekannt100px|zentriert Ecke Lütticher Straße–Hof 1984 Kleines hölzernes Unfallkreuz.

Inschrift auf Plaketten neben dem Korpus: „Francois Jungbluth. 19.08.1966—04.11.1984; Monique Reisch 05.06.1966—04.11.1984, Astrid Boos 12.04.1969—04.11.1984.“100px|zentriertEcke Lütticher Straße–Hof unbekannt Weiß getünchter Bildstock mit Giebeldach. In der Bildstocknische eine Marienfigur hinter schmiedeeisernem Gitter.100px|zentriert Ecke Moresneter Straße–Wolfsweg unbekanntEin mit Ornamenten verziertes weißes Holzkreuz neben der dortigen Bushaltestelle, Geschichte unbekannt.100px|zentriert Ecke Ruhrstraße–Klothstraße unbekanntSchmales Metallkreuz mit goldfarbenem Korpus, Geschichte unbekannt.100px|zentriert Gartenstraße 16 20. Jh.Im Stile eines Vogelhauses nachempfundener hölzerner Bildstock auf kräftigem Metallpfahl. Im Bildstock ein Arrangement der Heiligen Familie und ein Bildnis von Pater Georges Schweden.

Inschrift: „Pater G. Schweden. 24. 4. 1981. Brasilien“100px|zentriertweitere BilderHagenfeuer, Dreiecksinsel unbekannt Kreuzanlage auf erhöhtem Felspodest mit großem Holzkreuz mit Dach und Hinterplatte, Jesus Corpus versilbert und Öllampe davor. Darunter ein Muttergottesmedaillon sowie am Fuße auf einem Basisstein ebenfalls eine steinerne Muttergottesfigur; Geschichte unbekannt. Bekannt ist die Restaurierung von einem Anwohner, der ca. 1990 das damals verkommene Kreuz sandstrahlen und in einem Steinsockel neu befestigten ließ.100px|zentriertHagenfeuer 5unbekanntkleines Steinkreuz mit silbernfarbenen Korpus ohne Sockel. Muss wohl bereits vor 1911 am Standort sich befunden haben.100px|zentriert Kelmiser Wald, nördlich Vossälder unbekanntBreites Holzkreuz mit geschwungener Rückwand und Giebeldach sowie kurzem Fuß. Heller Korpus sowie kleinere Figuren der Heiligen Familie an der Rückwand angebracht, Plakette „INRI“; Geschichte unbekannt.100px|zentriert Kelmiser Wald 20. Jh.Gedenkkreuz für einen verstorbenen Wanderer an der östlichen Grenze von Neutral Moresnet neben Grenzstein XXXVII.

Inschrift: „Marcheur, souviens toi de Wandelaar, denk aan Laurent van Ruyskensvelde – † 21.9.1975“100px|zentriert Krickelstein 69 unbekanntStabiles Steinkreuz ohne Sockel im Vorgarten von Haus Krickelstein 69, Geschichte unbekannt.100px|zentriert Lütticher Straße 254 1869Spitzgiebeliger gestufter Bildstock aus roten Ziegelsteinen. In der ebenfalls spitzgiebeligen Figurennische eine Marienfigur hinter weißem schmiedeeisernem Gitter.

Inschrift: „1869“100px|zentriert Moresneter Weg, Pilgerkreuz, „Rotes Kreuz“ unbekannt 25px Nordrheinischer Jakobsweg Nr. 1 Pilgerkreuz auf dem Abschnitt des Jakobsweges von Aachen nach Moresnet-Chapelle, Rotes Holzkreuz an der Kreuzung zum evangelischen Geusenweg von Eupen über Kelmis nach Vaals.100px|zentriert Moresneter Weg, Pilgerkreuz 20. Jh. 25px Nordrheinischer Jakobsweg Nr. 1 Pilgerkreuz auf dem Abschnitt des Jakobsweges von Aachen nach Moresnet-Chapelle, zur Erinnerung an die Pilgerin Therese Göttgens, die während ihrer Pilgertour an dieser Stelle verstarb.

Tafelinschrift: „Hier starb in Gott Frau Therese Göttgens aus Würselen, 15.9.1937, Betet für Sie.“100px|zentriertSandweg unbekanntRöhrenförmiges sehr großes Stahlkreuz auf dem Heidkopf als sichtbares Objekt über das gesamte Kelmiser Tal; Geschichte unbekannt.100px|zentriert Sandweg 17 unbekanntMetallene Kreuzanlage dem hl. Vitus gewidmet; Geschichte unbekannt.100px|zentriert Waldparkplatz Klothstraße unbekanntArrangement eines reich verzierten Metallkreuzes auf kurzem Sockel mit mehreren Plaketten und Votivsteinen. Ein Stein trägt die Gravur „Souvenier de Lourdes“ und eine Plakette die Aufschrift: „Gotteswort für alle, die unterwegs sind“, gestiftet von der Trucker-Mission.100px|zentriert

Liste Ortsteil Hergenrath StandortDatierungBeschreibung/InschriftBildAachener Straße ggü. 55unbekanntschmales Metallkreuz auf gestuftem, rechteckigem und altarförmigen Blausteinsockel; am Fuße eine batteriebetriebene Grableuchte hinter Plexiglas.100px|zentriertAachener Straße 83unbekanntKleines, verziertes, ziemlich verwittertes Metallkreuz mit auffälligen Dreipässen und kleinem Korpus. Schaft eingelassen in einem flachen Betonsockel, der von Efeu völlig eingerankt ist. 100px|zentriertAltenberger Straße 30 unbekanntKleineres Steinkreuz auf gestuftem Steinsockel. Geschichte unbekannt.

Inschrift: „Mein Jesus Barmherzigkeit“.100px|zentriertAltenberger Straße, gegenüber 72 unbekanntMetallkreuz hinter der Leitplanke der Haarnadelkurve Altenberger Straße, im Andenken an dem Unfall von Alois Rauw an der Kurve der Straße.100px|zentriertAn der Kirche 11 unbekanntGroßes Holzkreuz an der Hauswand des Pfarrheims von St. Martin.100px|zentriert Asteneter Straße unbekannt Kleines vermoostes und verwittertes Steinkreuz ohne Inschrift und Korpus vor der Kinderkrippe in Hergenrath in der Asteneter Straße. 100px|zentriert Asteneter Straße 22 unbekanntGroßes Steinkreuz auf hohem Steinsockel. Geschichte unbekannt.

Inschrift: „Wanderer. Die Natur ist wie ein Taschentuch, das Gott fallen ließ, um uns Menschen auf sich aufmerksam zu machen“.100px|zentriertBahnhofsgasse 19./20. Jh.Unfallkreuz für den mit einem Fahrrad verunglückten Peter Paul Frings.

Inschrift: „31. Mai 1897 Des 19-jährigen Peter Paul Frings – Radunfall“100px|zentriert Bertholfstraße 45 unbekanntAltarartiger Bildstock aus Ziegelsteinen mit Blausteinplatten eingefasst. Darauf ein dreieckiger Aufsatz aus Blaustein und Figurennische, in der eine Gottesmutter mit Jesuskind aufgestellt ist.100px|zentriert Ecke Aachener Straße–Bertholfstraße unbekannt Helles Metallkreuz mit weißem Korpus.

Plaketteninschrift: „Herr ich bin nicht würdig“; Geschichte unbekannt.100px|zentriertEcke Aachener Straße–Martinstraße unbekanntAbgerundeter Bildstockaufsatz mit aufgesetztem kleinem Steinkreuz auf altarartigem Unterbau, alles aus Blausteinquadern. In der Bildnische hinter Glas ein Marienbildnis.100px|zentriert Emmaburgweg 19. Jh.Metallenes Unfallkreuz an der östlichen Außenmauer der Eyneburg. Kreuz ist derzeit (2021) in den Boden gesteckt, der dazu passende Sockel befindet sich leicht zerbröckelt daneben.

Sockelinschrift: „Bete für den am 27.5.1885 hier verunglückten Förster J. P. Franssen. R.I.P.“100px|zentriert Emmaburgweg Anf. 20. Jh.Kleines steinernes Gedenkkreuz auf einem hohen spitzgiebeligen Bildstocksockel. Bildstocknische mit schmiedeeiserner Gittertür.

Inschrift auf der mittleren Sockelfläche: „Gott in der Höh sei Ehr – In dankbarer Erinnerung an den 13. Juni 1905 • Theodor Rizza Nellessen“.100px|zentriert Knippstraße 22 unbekanntAltarartiger steinerner Unterbau mit Blausteinplatte abgedeckt. Am Fuße des Unterbaus eine abgerundete Bildnische mit einer Heiligenfigur hinter Glas. Auf der Altarplatte eine rückseitige Steinwand mit aufgesetztem Metallkreuz. Aufbau mit einer dreieckigen Dachkonstruktion abgedeckt.100px|zentriertMartinstraße 6unbekanntKleines schmales Metallkreuz auf kurzem Blausteinsockel, kleiner heller Korpus.100px|zentriert Roter Pfuhl 17 1911Massives Steinkreuz auf kräftigem Sockel. Geschichte unbekannt.

Inschrift: „Suesses Herz Jesu sei meine Liebe. 1911“.100px|zentriertSchampelheide, an der Waldhütte 2005Kleines Gedenkkreuz mit Bildplakette für Jos. Rotheudt, aufgestellt im Hang neben der Waldhütte.

Inschrift: „Jos. Rotheudt. 11.03.1933. – 21.01.2005“.100px|zentriert Schampelheide, T-Kreuzung 1886 Schmales Metallkreuz mit weißem Korpus auf kleinem quadratischem Sockel.

Inschrift: „1886“; Geschichte unbekannt.100px|zentriert Wolfsheide11 unbekanntBreites Metallkreuz mit hellem Korpus auf kleinem Steinsockel; Geschichte unbekannt.100px|zentriert

Liste Ortsteil Neu-Moresnet StandortDatierungBeschreibung/InschriftBild Ecke Hattich–Käskorb unbekanntHolzkreuz mit weißem Korpus und Giebeldach, Geschichte unbekannt.100px|zentriert Ecke Lütticher Straße–Maxstraße unbekanntSchmales Metallkreuz auf kleinem Sockel, derzeit (2021) ohne Korpus, Halterung dafür vorhanden, Geschichte unbekannt.100px|zentriert Ecke Lütticher Straße–Platzegel 2002Stabiles Holzkreuz mit Giebeldach. Eingeritzte Inschrift: „Er 1848 – 1930 – 2002“, was darauf hindeutet, dass es das dritte Kreuz an dieser Stelle ist.100px|zentriert Lütticher Straße 16 1723Kurzes weißes Holzkreuz ohne Sockel.