mini|Gasthof Engel in Ruhlands
Ruhlands (westallgäuerisch: Ruəlants) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Opfenbach im bayerisch-schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee).
Geografie Das Dorf liegt circa ein Kilometer südwestlich des Hauptorts Opfenbach und es zählt zur Region Westallgäu.
Ortsname Der Ortsname leitet sich vom Personennamen Ruadlant ab.
Geschichte Ruhlands wurde entlang der Römerstraße Kempten–Bregenz erbaut. Deren Trasse verläuft in circa 50 Metern Abstand zur Bodenseestraße am südöstlichen Ortsrand. Die antike Straße wurde archäologisch erfasst und als Bodendenkmal unter Schutz gestellt.
Bereits im Jahr 1269 wurde die Bruggmühle, auch Ruhlandsmühle, im Ruhlandstobel erwähnt.Bruggmüller Karg: Ehemalige Mühlen im Landkreis Lindau. In: Westallgäuer Heimatblätter. November/Dezember 1980. Link: digisheft.de Sie diente als Burgmühle der Burg Heimen. Der Ort wurde erstmals im Jahr 1408 als Ruolanczguot urkundlich erwähnt.Heinrich Löffler: Stadt- und Landkreis Lindau. In: Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Teil Schwaben. Band 6, München, 1973, S. 80. 1770 fand die Vereinödung in Ruhlands mit 20 Teilnehmern statt. 1819 wurde die Katholische Sebastianskapelle im Ort neu gebaut. Im Jahr 1958 wurde der Mahlbetrieb in der Bruggmühle eingestellt.
Baudenkmäler Siehe: Liste der Baudenkmäler in Ruhlands
Persönlichkeiten Hans Rueland (auch: Johannes Rueland), spätgotischer Bildhauer, lebte um 1470Albert Scheuerle: Erkenntnisse über Bildhauer Rueland. In: Westallgäuer Heimatblätter. März/April 1977.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Opfenbach) Kategorie:Ort im Landkreis Lindau (Bodensee) Kategorie:Ersterwähnung 1408