Mela Meierhans (* 28. August 1961Mela Meierhans. In: Beatrix Borchard, Nina Noeske, Silke Wenzel (Hrsg.): MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen. HfMT Hamburg, 2003 ff. und HfM Weimar, 2022 ff. Stand vom 14. September 2023; abgerufen am 7. September 2024. in Baar) ist eine Schweizer Komponistin.

Leben Mela Meierhans wuchs in Luzern auf. Als Tochter der Kunstmalerin Anna Maria Bürgi und des Neue Musik-Pioniers Kurt Meyerhans erhielt sie bereits in ihrem Elternhaus erste wichtige künstlerische Impulse in Bezug auf zeitgenössische Musik und Malerei.Biografie von Mela Meierhans. berlinerfestspiele.de, Stand Februar 2014.

1989 begann Meierhans Kompositionsaufträge zu übernehmen, u. a. von MaerzMusik, Lucerne Festival und Staatsoper Hannover. Von 1998 bis 2000 war sie als Gastkomponistin im Elektronischen Studio der Musik-Akademie der Stadt Basel tätig. Sie war Composer in Residence bei Basel Sinfonietta (2000) und auf Einladung von Pro Helvetia in Kairo (2008). Seit 2003 liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf dem Gebiet Musiktheater bzw. Musik im öffentlichen Raum.Mela Meierhans. musinfo.ch, 25. November 2020.

2006 gründet sie das ensemble dialogue, ein Zusammenschluss aus Musikerinnen und Musikern, die neben klassischen auch traditionelle Instrumente der Volksmusik spielen sowie auch in der Improvisation zu Hause sind.Biografie von Mela Meierhans. meierhans.info

Mela Meierhans lebt in Berlin und Buckow/Brandenburg.

Statements zum Werk

Auszeichnungen (Auswahl) 1993: Werkpreis für Komposition von Stadt und Kanton Luzern 1997: Förderpreis des Kantons Zug 1998: 1. Preis Klassik-Signete Schweizer Radio DRS 2000/01: Composer-in-residence der „basel sinfonietta“ 2001: Composer-of-the Week beim „Europäischen Musikmonat 2001“ in Basel 2001: Anerkennungspreis der Stadt LuzernÜbersicht über die Kunst- und Kulturpreisträger/innen sowie Anerkennungspreisträger/innen stadtluzern.ch. Abgerufen am 25. Juni 2021. 2005: Berliner Kompositionsauftrag 2010/14: Bundeskulturstiftung D, Förderbeitrag für Rithaa, Shiva for Anne

Kompositionen (Auswahl) 1996/97: RéSONANCE?! für Bassklarinette, Horn/Alphorn, Violoncello und Elektronik 1997–2001: NIGHTSELVES oder MEINE NACHT SCHLÄFT NICHT für grosses Orchester ohne Violinen, Uraufführung mit dem Sinfonieorchester Basel unter Mario Venzago. 1998/99: Canthus to Canthus für 4 Instrumente (ad lib), Stimme und Tonband 1999: ENIGMA für Ensemble, Stimme und Live-Elektronik 2000/01: différance I–V für grosses Orchester, Auftragskomposition der Basel Sinfonietta 2003: Prelude and Echo, Auftragskomposition des Lucerne Festivals für das Quartet Noir (Urs Leimgruber Sax., Fritz Hauser Drum, Joelle Léandre Bass/Voc., Marilyn Crispell Piano/Ebow) 2006: Tante Hänsi – Ein Jenseitsreigen I, Musiktheater 2010: Rithaa – Ein Jenseitsreigen II, Musiktheater 2013/14: shiva for anne – Ein Jenseitsreigen III, Musiktheater 2014/15: Tsuya Studies – Ein Jenseitsreigen IV, Musiktheater 2016: Penelopeia, Musiktheater Quelle:Vollständige Werkliste. meierhans.info

Literatur

Weblinks

Eintrag über Mela Meierhans. Schweizer Neue Musik-Datenbank Musinfo. Website von Mela Meierhans

Einzelnachweise

Kategorie:Komponist (Schweiz) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1961 Kategorie:Frau