Hermann Max Bühl (* 5. Juni 1866 in Großbreitenbach; † 18. September 1918 ebenda) war ein deutscher Unternehmer und Politiker.

Leben Bühl war der Sohn des Unternehmers Carl Bühl und dessen Ehefrau Nathalie Elisabeth Bühl geborene Kühn. Er war evangelisch-lutherischer Konfession und heiratete am 5. Oktober 1891 in Gillersdorf Elisabeth Martha Kraman (* 22. Juni 1870 in Großenbreitbach; † 10. August 1952 in Berlin-Steglitz), die Tochter des Ziegeleibesitzers Albert Friedrich Kraman in Gillersdorf.

Bühl besuchte von 1875 bis 1884 das Gymnasium in Arnstadt. Er lebte als Kaufmann und Unternehmer in Großbreitenbach. Die Porzellanfabrik Bühl & Söhne produzierte mit hohem Exportanteil und beschäftigte 1903 etwa 170 Mitarbeiter. Er wurde am 7. August 1908 mit dem Ehrentitel eines Kommerzienrats ausgezeichnet.

Bühl war Mitglied der Freimaurerloge „Zu den drei Gleichen“ in Arnstadt, außerdem auch im Verein deutscher Freimaurer.E. Clausen, R. Taute (Hrsg.): Mitteilungen aus dem Verein deutscher Freimaurer. Jahrbuch für 1910–1911. Leipzig 1911, Mitgliederverzeichnis, S. 4.

Vom 24. Mai 1909 bis zum 31. Dezember 1912 war er Abgeordneter im Landtag des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen.

Literatur Jochen Lengemann: Landtag und Gebietsvertretung von Schwarzburg-Sondershausen 1843–1923. Biographisches Handbuch. (= Parlamente in Thüringen 1809–1952, Band 3.) G. Fischer, Jena u. a. 1998, ISBN 3-437-35368-3, S. 159.

Einzelnachweise

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