Wilhelm L. Gruner (* 12. April 1888 in Coburg;Frank Altmann: Kurzgefasstes Tonkünstler-Lexikon. 14. Auflage. Gustav Bosse Verlag, Regensburg 1936, S. 214. † nach 1936) war ein deutscher Komponist.
Leben Über die Jugend- und Studienzeit Wilhelm L. Gruners sind keine Informationen bekannt. Während des Ersten Weltkriegs kämpfte er in der gleichen Einheit wie Kurt Tucholsky, wie eine Anekdote Tucholskys zeigt.de.wikisource.org Gruner und Tucholsky wurden Freunde – es existiert ein Foto aus dem Jahre 1915 mit „Musikprofessor Gruner“ und bei ihm eingehakt Tucholsky.Hanns Eisler. Kurt Tucholsky: Fromme Gesänge. He! Republik. auf Aurora-Schallplatten (zwei Vinyl-Singles mit Begleitheft), erschienen 1969. Tucholsky widmete Wilhelm L. Gruner im Jahr 1920 seine Märchenerzählung Die verzauberte Prinzessin.zeno.org Außer den Hinweisen in Dokumenten Kurt Tucholskys sind keine weiteren biographischen Informationen über Wilhelm L. Gruner verwahrt worden. Das Kurzgefasste Tonkünstler-Lexikon von Frank / Altmann listet Gruner noch in der Ausgabe aus dem Jahr 1936. Dort wird seine Tätigkeit als Konzertbegleiter angegeben und dass Gruner in „Geltow (Osthavelland)“ wohnen würde.
Kompositionen 5 Gesänge für Stimme und Klavierbegleitung op. 8 4 Gedichte für Stimme und Klavierbegleitung op. 11 Sinfonie Klavierkonzert Streichquartett Maja, Oper
Einzelnachweise
Kategorie:Geboren 1888 Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Komponist (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Mann