mini|Stillleben von Anna Gumlich-Kempf Anna Gumlich-Kempf (* 26. November 1860 in BerlinEvangelisches Landeskirchliches Archiv in Berlin, Kirchenbuch Berlin Nikolaikirche, Taufbuch, Nr. 48/1861; † 1. Dezember 1939 in BerlinLandesarchiv Berlin, Standesamt Berlin-Schöneberg, Sterberegister, Nr. 3567/1939) war eine deutsche Malerin.Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX.Jahrhunderts. Von Hans Vollmer 6 Bände mit zusammen ca. 3000 Seiten. E.A.Seemann Verlag, Leipzig 1953–1958.

Als Tochter des Gymnasiallehrers und späteren Direktors Karl Friedrich Kempf in Berlin erhielt sie ihre Ausbildung bei René Grönland in Berlin, einem der führenden Stillleben-Künstler seiner Zeit. Sie stellte zwischen 1903 und 1920 häufig in der Großen Berliner Kunstausstellung sowie im Münchner Glaspalast aus. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war sie eine bekannte Malerin, vornehmlich für Stillleben, fertigte aber auch Holzskulpturen. Ihre Bilder finden sich in zahlreichen nationalen Museen.

Sie war Mitglied in der Reichskammer für Bildende Künste, ihre Personalakte hat sich im Landesarchiv Berlin erhalten. 1908 war sie Gründungsmitglied des Bundes Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine und dessen Schatzmeisterin.

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