Ernst Olbrich (* 12. Mai 1889 in Luxdorf; † 30. Oktober 1976 in Karl-Marx-Stadt) war ein deutscher Maler.
Leben und Werk Olbrich studierte ab 1912 an der Akademie der bildenden Künste in München bei Carl Johann Becker-Gundahl und in Dresden an der Kunstgewerbeschule. Danach war er als freischaffender Maler tätig, seit etwa 1927 in Chemnitz.Adressbuch ab 1927 Das Adressbuch von Chemnitz weist ihn zuletzt 1943 in der Oskar-Mildner-Straße (heute Kanzlerstraße) 13a aus.
In der Zeit des Nationalsozialismus war Olbrich Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste.
Er nahm als Soldat der Wehrmacht am Zweiten Weltkrieg teil. Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft ging er wieder nach Chemnitz und arbeitete freischaffend als Maler. Er hielt sich zum Arbeiten häufig im Erzgebirge auf.
Olbrich war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.
Werkbeispiele
Am Schwartenberg (1933, Öl; Kunstsammlungen am Theaterplatz, Chemnitz; Inv. 404)
Im Steinbruch. Steineklopfer (1938, Öl) Flößer in Flusslandschaft (1940, Öl) Arnsdorf, Tausendeimerberg (1944, Öl, 66,5 × 88 cm; Kunstsammlungen am Theaterplatz; Inv. 1270) Böhmisches Mittelgebirge (Öl; 1946/1947 auf der Ausstellung „Mitteldeutsche Kunst“) Trümmerfrauen (Öl; 1950 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)
Touristik (Mischtechnik; 1953 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung) Kumpel vor Ort (Mischtechnik; 1953 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)
Junge Pioniere lernen gut Touristik (1952/1953; Mischtechnik, 120 × 90 cm; auf der Dritten Deutschen Kunstausstellung)
Selbstporträt (Mischtechnik; 1957 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)Abbildung im Katalog Leitmeritz (Mischtechnik; 1957 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)
An der Mörtelmischmaschine (Mischtechnik; 1958 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)
Ausstellungen (unvollständig)
1934: Dresden, Sächsische Kunstausstellung 1937: Chemnitz, König-Albert-Museum („Erzgebirgische Landschaft“) 1943: Dresden, Sächsischer Kunstverein (Kunstausstellung Gau Sachsen)
1946/1947: Leipzig, Museum der bildenden Künste („Mitteldeutsche Kunst“) 1948/1949: Chemnitz, Schlossbergmuseum ("Chemnitzer Künstler in den letzten 50 Jahren") 1950, 1953, 1957 und 1958: Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt („Mittelsächsische Kunstausstellung“) 1953: Dresden, Dritte Deutsche Kunstausstellung
Postum 1984/1985: Karl-Marx-Stadt (Retrospektive 1945 – 1984. Bildende Kunst im Bezirk Karl-Marx-Stadt)
Literatur
Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 680
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1889 Kategorie:Gestorben 1976 Kategorie:Mann