Kotmanová (1948–1990 slowakisch „Dobročská Lehota“; deutsch Kottman, ungarisch Kotmány – bis 1907 Kotmanlehota)Slovenské slovníky: Názvy obcí Slovenskej republiky (Majtán 1998) ist eine Gemeinde im Süden der Slowakei mit Einwohnern (Stand ). Sie gehört zum Okres Lučenec, einem Kreis des Banskobystrický kraj, und ist zugleich Teil der traditionellen Landschaft Novohrad.

Geographie mini|links|Der Vrbinský potok in Kotmanová Die Gemeinde befindet sich am südwestlichen Rand des Slowakischen Erzgebirges, noch genauer im Teilgebirge Stolické vrchy, im Tal des Baches Vrbinský potok im Einzugsgebiet des Flüsschens Krivánsky potok. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von und ist jeweils 21 Kilometer von Detva und Lučenec entfernt.

Nachbargemeinden sind Detvianska Huta und Látky im Norden, Cinobaňa im Osten, Lovinobaňa im Süden und Dobroč im Westen.

Geschichte mini|links|Glockenturm im Ort Die ältesten archäologischen Funde im Gemeindegebiet stammen aus der Bronzezeit, unweit des heutigen Ortes befand sich eine Burgstätte der Kyjatice-Kultur, heute Pohanský hrad (wörtlich Heidnische Burg) genannt.

Kotmanová wurde zum ersten Mal 1393 als Kothmanlehutaya schriftlich erwähnt und lag zuerst in der Herrschaft der Burg Divín, später war es Besitz verschiedener Gutsherren. Der Name soll sich von einem deutschen Bergwerkaufseher namens Gutmann ableiten. Im 18. Jahrhundert gab es eine Glashütte im Ort. Im 18. und 19. Jahrhundert entstanden neun Weiler im Gemeindegebiet. 1828 zählte man 52 Häuser und 328 Einwohner, die als Landwirte und Viehhalter beschäftigt waren.

Bis 1918/1919 gehörte der im Komitat Neograd liegende Ort zum Königreich Ungarn und kam danach zur Tschechoslowakei beziehungsweise heute Slowakei.

Bevölkerung

Gemäß der Volkszählung 2011 wohnten in Kotmanová 329 Einwohner, davon 270 Slowaken und 10 Roma. 49 Einwohner machten keine Angabe zur Ethnie.

178 Einwohner bekannten sich zur Evangelischen Kirche A. B., 81 Einwohner zur römisch-katholischen Kirche und ein Einwohner zu den Zeugen Jehovas. Ein Einwohner gab eine andere Konfession an, 12 Einwohner waren konfessionslos und bei 56 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.Ergebnisse der Volkszählung 2011 (slowakisch)

Bauwerke und Denkmäler Landsitz im klassizistischen Stil aus dem späten 18. Jahrhundert Glockenturm aus dem frühen 19. Jahrhundert Gebäude der ehemaligen Glashütte aus dem 18. Jahrhundert

Einzelnachweise

Weblinks

Eintrag auf e-obce.sk (slowakisch)

Kategorie:Ort in der Slowakei Kategorie:Ersterwähnung 1393