Kollerhammer ist ein Gemeindeteil der Stadt Helmbrechts im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Kollerhammer liegt in der Gemarkung Helmbrechts.

Geografie Das Dorf liegt im Tal des Lehstenbaches, eines linken Zuflusses der Selbitz. Die Staatsstraße 2194 führt nach Einzigenhöfen (1,6 km nordwestlich) bzw. nach Kleinschwarzenbach (1,1 km südöstlich). Ein Anliegerweg führt nach Hopfenmühle (0,4 km nördlich).

Geschichte Der Ort gehörte einst zum Vogteiamt Helmbrechts, das ein Verwaltungsdistrikt des Markgraftums Brandenburg-Bayreuth war. Der Ortsname rührt daher, dass den Gebrüdern Jakob und Hans die Kolder im 16. Jahrhundert ein Hammerwerk in Kollerhammer gehört hatte.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 284.

Kollerhammer gehörte zur Realgemeinde Helmbrechts. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Kollerhammer aus drei Anwesen (1 Viertelhof, 2 Dreiachtelhöfe). Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Helmbrechts zu. Die Hofkanzlei Bayreuth war Grundherr sämtlicher Anwesen.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 418f.

Von 1797 bis 1810 unterstand Kollerhammer dem Justiz- und Kammeramt Münchberg. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Kollerhammer dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Helmbrechts und der zugleich entstandenen Munizipalgemeinde Helmbrechts zugewiesen.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 489. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Kollerhammer-Kleinschwarzenbach am 1. Juli 1972 nach Helmbrechts eingemeindet und mit Kollerhammer-Helmbrechts vereinigt.

Einwohnerentwicklung Jahr 1812 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 19 21 40 39 27 43 55 58 49 47HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 3 3 3 5 6 8 13Quelle

Religion Kollerhammer ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes der Täufer (Helmbrechts) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Hof Kategorie:Ortsteil von Helmbrechts