Melinda Szikora (* 19. November 1988 in Kiskunfélegyházanemzetisport.hu: Szikora Melinda Siófokon visszakapta az igazi életét, abgerufen am 14. Mai 2021, Ungarn) ist eine ehemalige ungarische Handballspielerin, die für die ungarische Nationalmannschaft auflief.
Karriere Im Verein Szikora erlernte die Grundlagen des Handballs in der Grundschule. Anfangs war sie Feldspielerin. In der achten Klasse musste sie aufgrund einer Knieverletzung ein Jahr pausieren. In ihrem Abiturjahr wechselte sie ins Tor. In der Saison 2006/07 stand sie erstmals für Kiskunhalas NKSE in der höchsten ungarischen Spielklasse zwischen den Pfosten., abgerufen am 14. Mai 2021 Im Jahr 2008 wechselte sie zum Ligakonkurrenten Fehérvár KC. In der ersten Saisonhälfte 2008/09 besaß Szikora ein Zweifachspielrecht für Tököl KSK, für den sie fünf Spiele in der zweithöchsten ungarischen Spielklasse absolvierte.archiv.mksz.hu: 2008/2009 MKSZ NBI/B női felnőtt, abgerufen am 14. Mai 2021 Für Fehérvár KC absolvierte sie ihre ersten Spiele im Europapokal. Im Sommer 2013 schloss sie sich Ferencvárosi TC (FTC) an. Mit dem FTC gewann sie 2015 die ungarische Meisterschaft sowie 2016 den ungarischen Pokal. Ab dem Sommer 2019 stand sie bei Siófok KC unter Vertrag. Mit Siófok scheiterte sie im Finale der EHF European League 2020/21 an Nantes Atlantique Handball. Im Sommer 2021 schloss sie sich dem deutschen Bundesligisten SG BBM Bietigheim an.handball-world.news: Ungarische Nationaltorhüterin Melinda Szikora wechselt zur SG BBM Bietigheim, abgerufen am 14. Mai 2021 Mit Bietigheim gewann sie 2021, 2022 und 2023 den DHB-Supercup, 2022, 2023 und 2024 die deutsche Meisterschaft, 2022 die EHF European League sowie 2022 und 2023 den DHB-Pokal. Im Sommer 2024 wechselte sie zum französischen Erstligisten Chambray Touraine Handball.lanouvellerepublique.fr: LBE : Chambray mise sur l’expérience de Melinda Szikora, abgerufen am 15. März 2024 In der Saison 2025/26 stand Szikora beim deutschen Bundesligisten Borussia Dortmund unter Vertrag, mit dem sie den DHB-Pokal gewann.handball-world.news: Borussia Dortmund findet Lieder-Ersatz, abgerufen am 15. Mai 2025 Anschließend beendete sie ihre Karriere.handball-world.news: Nach Wiggins-Transfer: So plant Borussia Dortmund im Tor, abgerufen am 25. Februar 2026
In Auswahlmannschaften Szikora lief 45 mal für die ungarische Nationalmannschaft auf. Mit der ungarischen Auswahl nahm sie an der Europameisterschaft 2020 teil. Im Turnierverlauf parierte sie drei von acht Siebenmeter., abgerufen am 14. Mai 2021 Mit der ungarischen Auswahl nahm sie an den Olympischen Spielen in Tokio teil.ihf.info: Match Team Statistics: Hungary vs. Spain, abgerufen am 31. Juli 2021 Weiterhin nahm sie an der Europameisterschaft 2022 teil.ehfeuro.eurohandball.com: Hungary, abgerufen am 2. Dezember 2022
Weblinks
Melinda Szikora in der Datenbank der Europäischen Handballföderation
Einzelnachweise
Kategorie:Handballnationaltorwart (Ungarn) Kategorie:Handballtorwart (Ferencvárosi TC) Kategorie:Handballtorwart (Siófok KC) Kategorie:Handballtorwart (SG BBM Bietigheim) Kategorie:Handballtorwart (Borussia Dortmund) Kategorie:Olympiateilnehmer (Ungarn) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2020 Kategorie:Ungarischer Meister (Handball) Kategorie:Deutscher Meister (Handball) Kategorie:Ungar Kategorie:Geboren 1988 Kategorie:Frau