Epikarditis bezeichnet die Entzündung des Epikards. Da das Epikard dem viszeralen Blatt des Herzbeutels (Perikard) entsprichtAlfred Benninghoff (Begründer), Detlev Drenckhahn (Hrsg.): Anatomie. Band 2: Herz-Kreislauf-System, lymphatisches System, endokrines System, Nervensystem, Sinnesorgane, Haut. 16., völlig neu bearbeitete Auflage. Elsevier Urban & Fischer, München 2004, ISBN 3-437-42350-9, S. 197–203., tritt eine Epikarditis meist im Zusammenhang mit einer Perikarditis auf. Eine Epikarditis kann infektiöse oder nichtinfektiöse Ursachen haben.Erwin Dahme: Grundriss der speziellen pathologischen Anatomie der Haustiere. Georg Thieme Verlag, 2007, ISBN 978-3-83-041048-5, S. 5. Verkompliziert wird eine Epikarditis zumeist dadurch, dass es durch die Entzündung zu Verwachsungen (Synechien) zwischen Herz und Herzbeutel kommen kann, die zu einer Einschränkung der Herzfüllung und damit der Herzleistung (Pericarditis constrictiva oder Epicarditis constrictiva) führen können. Diese entsteht etwa 3 Monate nach einer Herzbeutelerkrankung.Gerhard Steinbeck et al.: Therapie innerer Krankheiten. Springer-Verlag, 11. Auflage 2006, ISBN 978-3-54-026504-7, S. 159.

Einzelnachweise

Kategorie:Krankheitsbild in der Kardiologie