Der Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter wurde 1896 als Verband der Arbeiter in Gasanstalten, auf Holz- und Kohlenplätzen und sonstiger Arbeitsleute gegründet. Er war eine freie Gewerkschaft und organisierte Arbeitnehmer im öffentlichen Sektor im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik.

Geschichte Der Verbund wurde am 4. Oktober 1896 nach eine Streik der Gasarbeiter in Berlin gegründet. Die Gewerkschaft wurde mehrfach umbenannt: 1896–1897: Verband der Arbeiter in Gasanstalten, auf Holz- und Kohlenplätzen und sonstiger Arbeitsleute 1897–1899: Verband der Arbeiter in Gasanstalten und in anderen städtischen Betrieben 1899–1906: Verband der in Gemeinde- und Staatsbetrieben beschäftigten Arbeiter und Unterangestellten 1906–1929: Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter Sitz der Gewerkschaft war Berlin.

Der Verband war Mitglied in der Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands und beim Nachfolger Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund.

Am 1. Januar 1930 fusionierte die Gewerkschaft mit dem Deutschen Transportarbeiter-Verband, dem Verband Deutscher Berufsfeuerwehrmänner und dem Verband der Gärtner und Gärtnereiarbeiter. Sie gründeten den Gesamtverband der Arbeitnehmer der öffentlichen Betriebe und des Personen- und Warenverkehrs.

Vorsitzende 1896–1905: Bruno Poersch 1906–1914: Albin Mohs 1914–1922: Richard Heckmann (beurlaubt ab 15. November 1920) 1922–1929: Fritz Müntner (kommissarisch seit 15. November 1920)

Einzelnachweise

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