mini|hochkant|Wappen von Laußig mini|hochkant|Lage von Laußig In der Liste der Naturdenkmale in Laußig werden die Einzel-Naturdenkmale, Geotope und Flächennaturdenkmale in der nordsächsischen Gemeinde Laußig und ihren Ortsteilen Authausen, Durchwehna, Durchwehna, Gruna, Kossa, Pressel und Pristäblich aufgeführt.

Bisher sind lt. Quellen 10 Einzel-Naturdenkmale, 1 Geotope und 3 Flächennaturdenkmale sowie 1 geschützte Landschaftsbestandteile bekannt und hier aufgelistet.Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Naturdenkmalliste. Diese kann über die zuständigen Behörden eingesehen werden. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Naturdenkmal ist oder nicht.

Die Angaben der Liste basieren auf Daten des Geoportals SachsenatlasStaatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen, des „Geoviewer Sachsen“() und den Daten auf dem Geoportal Nordsachsen.(Geoportal Nordsachsen)

Definition

Ergänzend zu den lt. BNatSchG registrierten Naturdenkmalen können in Sachsen (lt. SächsNatSchG §19Sächsisches Naturschutzgesetz §19) ebenfalls geschützte Landschaftsbestandteile (GLB)Erläuterungen zu den geschützten Landschaftsbestandteilen (GLB) gem. §19 SächsNatSchG ausgewiesen werden, deren Abgrenzungen sich aus den Erläuterungen vom Bundesamt für NaturschutzBeschreibung der "geschützten Landschaftsbestandteile" beim BfN ergeben. Bisher waren diese im Landkreis Nordsachsen als sog. „Kreisbiotope“ auf dem Geoportal ausgewiesen und werden zukünftig im Rahmen der BiotopkartierungÜbersicht zur Selektiven Biotopkartierung in Sachsen auf dem iDA-DatenportaliDA - dem Datenportal für"interdisziplinäre Daten und Auswertungen" in Sachsen als Einzel-Biotope registriert.

Legende Bild: zeigt ein vorhandenes Foto des Naturdenkmals. ND/GEO/FND-Nr: zeigt die jeweilige Nr. des Objekts – ND (Einzel-)Naturdenkmal, GEO Geotop oder FND (Flächen-Naturdenkmal) Beschreibung: beschreibt das Objekt näher Koordinaten: zeigt die Lage auf der Karte Quelle: Link zur Referenzquelle

(Einzel-)Naturdenkmale (ND)

Bild ND-Nr. Ortsteil Alter Beschreibung Koordinaten Quellen 120px|Pressel, Forst-EicheWeitere Bilder nso: 25 Pressel unbek. die Forst-Eiche am Presseler Teich steht direkt neben dem Grundstück Neumühle 3 an der B 183, etwa 1,7 km östlich von der Ortslage Pressel am westlichen Eingang zum Naturschutzgebiet „Presseler Heidewald- und Moorgebiet“Verordnung des Landratsamtes zur Festsetzung des NSG "Presseler Heidewald- und Moorgebiet" (PDF), der Stamm ist bis etwa 4 m noch vorhanden, scheint aber abgestorben zu sein. nso:2516px|verweis=d:Q119361462 nso: 26 Pressel unbek. Lauchgrund-Kiefer (Pressel) ist eine Waldkiefer (Pinus sylvestris) im Lauchgrund etwa 1,7 km nordöstlich Neumühle im Wald des Naturschutzgebiet „Presseler Heidewald- und Moorgebiet“, etwa 70 m nördlich eines Quelllaufs des Lauchbachs (Pressel Flur 4/118). nso:2616px|verweis=d:Q119580799 120px|Gruna, Eiche im ForstWeitere Bilder nso: 42 Gruna unbek. die Eiche (Quercus) im Forst Gruna steht an einem Waldweg beim Ortsteil Torfhäuser (Der Standort differenziert von der Angabe im Quellennachweis.) nso:4216px|verweis=d:Q117864131 120px|Gruna, Baumgruppe TorfhäuserWeitere Bilder nso: 56 Gruna unbek. die Baumgruppe (Gruna, Torfhäuser) ist eine Gruppe von Eichen (Quercus) an einer Weggabelung im Forst Gruna beim Ortsteil Torfhäuser, sie befindet sich am nordwestlichen Rand vom „Naturschutzgebiet Gruna“Verordnungen zur Festsetzung des NSG "Gruna". nso:5616px|verweis=d:Q117864123 nso: 57 Gruna unbek. Kiefer (Torfhäuser) ist eine Waldkiefer (Pinus sylvestris) an einem Damm eines Zuflusses zum Ziegelgraben im Wald nördlich des Ortsteils Torfhäuser nso:5716px|verweis=d:Q119581809 120px|Authausen, 2 Linden am KriegerdenkmalWeitere Bilder nso: 88 Authausen unbek. die denkmalgeschützten Zwei Linden am Kriegerdenkmal in Authausen, Untere Hauptstraße neben dem Kriegerdenkmal (Kulturdenkmal-ID: 08974025) wurden bei einem Unwetter stark beschädigt und durch Ersatzpflanzungen ersetzt. (Für den derzeitigen Status als Naturdenkmal kann z. Zt. keine Angabe getroffen werden.) nso:8816px|verweis=d:Q117865255 nso: 99 Durchwehna unbek. die Dorf-Eiche Durchwehna steht an der Straßengabelung „Am Anger“/„Söllichauer Straße“ in Durchwehna nso:9916px|verweis=d:Q119581809 120px|Gruna, Eiche vor der KircheWeitere Bilder nso: 108 Gruna unbek. die Eiche vor der Kirche Gruna steht auf der Südseite der Radfahrerkirche GrunaGrunaer Kirche wird 19. Radfahrerkirche bundesweit direkt neben dem Kriegerdenkmal (Kulturdenkmal-ID: 08974098) auf dem Grundstück, Dorfstraße 3 nso:10816px|verweis=d:Q117865217 120px|Gruna, Eiche am FeuerwehrhausWeitere Bilder nso: 109 Gruna unbek. die Eiche am Feuerwehrhaus Gruna steht neben dem ehemaligen Feuerwehrhaus, Dorfstraße 8 in Gruna nso:10916px|verweis=d:Q117865229 120px|Pressel, 2 Eichen am Presseler TeichWeitere Bilder nso: 121 Pressel unbek. die Zwei Eichen am Presseler Teich stehen direkt neben der B 183, etwa 1,5 km östlich von der Ortslage Pressel am Ostufer des Presseler Teich am westlichen Eingang zum Naturschutzgebiet „Presseler Heidewald- und Moorgebiet“ nso:12116px|verweis=d:Q119361625

Geotope

Bild ND-Nr. Ortsteil Alter Beschreibung Koordinaten Quellen 120px|Authausen, FindlingWeitere Bilder nso: 55 Authausen unbek. der Findling Authausen (auch als Krämerstein bezeichnet) ist ein eiszeitlicher Findling an der Straßengabelung „Kirchstraße“/„Obere Hauptstraße“ in Authausen, welcher ebenfalls unter der Bezeichnung „Dorfrichterstein“ als Kulturdenkmal (Kulturdenkmal-ID: 08974027) registriert ist. nso:5516px|verweis=d:Q49565950

Flächen-Naturdenkmale Bild FND-Nr. Ortsteil Größe Beschreibung Koordinaten Quelle tdo: 12 Pressel 0,31ha der Hopfwinkel Wöllnau (Winkelmühle) ist ein Wiesenbiotop in der Mühlbachaue etwa 500 m nördlich Winkelmühle auf der Gemarkung Pressel (Pressel Flur 7/49, 7/50) am westlichen Rand des Naturschutzgebiet „Presseler Heidewald- und Moorgebiet“. Das Gebiet liegt im FFH-Schutzgebiet „Presseler Heidewald- und Moorgebiet“Beschreibung des FFH-Schutzgebiet „Presseler Heidewald- und Moorgebiet“ und ist Teil des Landschaftsschutzgebiet „Dübener Heide“Verordnung des Landratsamtes zur Festsetzung des LSG "Dübener Heide" (PDF) und des EU-Vogelschutzgebiet „Dübener Heide“Beschreibung des EU-Vogelschutzgebiet „Dübener Heide“ nso:16116px|verweis=d:Q119362282 tdo: 14 Pressel 0,45ha der Orchideenstandort Winkelmühle befindet sich etwa 600 m nordwestlich von Winkelmühle nördlich des Siedebach, einem Zufluss des Schwarzbach auf der Gemarkung Pressel (Pressel Flur 7/29, 7/30) am Westrand des Naturschutzgebiet „Presseler Heidewald- und Moorgebiet“. Das Gebiet liegt im FFH-Schutzgebiet „Presseler Heidewald- und Moorgebiet“ und ist Teil des Landschaftsschutzgebiet „Dübener Heide“ und des EU-Vogelschutzgebiet „Dübener Heide“ nso:16216px|verweis=d:Q119395932 tdo: 17 Durchwehna 0,34ha der Rallenteich ist ein Teichbiotop, welches sich südlich am Dübener Weg bei Durchwehna befindet und Teil des Landschaftsschutzgebiet „Dübener Heide“ ist. nso:15916px|verweis=d:Q119396752

Geschützte Landschaftsbestandteile (GLB)

Bild Biotop-Nr. Ortsteil Größe Beschreibung Koordinaten Quellen 120px|Dübener Heide, ZadlitzbruchWeitere Bilder 8659 Pressel ca. 84ha der Zadlitzbruch ist ein Hochmoor- und Zwischenmoorgebiet am Oberlauf des Zadlitzgraben einem Zufluss des Mühlbach im Landschaftsschutzgebiet „Dübener Heide“. Das Kern-Gebiet (etwa 84 ha) des Moores befindet sich etwa 3,5 km östlich von Pressel nördlich des Verlaufs der B 183. Es ist eines der Kernelemente des Naturschutzgebiet „Presseler Heidewald- und Moorgebiet“ und hat sich in einer pleistozänen Bodensenke, welche von Endmoränen umgeben ist gebildet und wird über den Zadlitzgraben zur Mulde hin entwässert. Das Areal wurde im 19. und Anfang des 20. Jh. ausgetorft und nach Unterschutzstellung nach 1940 durch zahlreiche Maßnahmen renaturiert. Die lebensraumtypische Pflanze Spieß-Torfmoos (Sphagnum cuspidatum) konnte wieder großflächig angesiedelt werden und hat einzigartige Kleinbiotope als Grundlage für das Vorkommen von Adlerfarn (Pteridium aquilinum), Sonnentau (Drosera)- und Wollgras (Eriophorum)-Arten gebildetBeschreibung des Zadlitzbruch. Das von schilfbewachsenen Moorteichen und Dämmen durchzogene Gebiet ist von einem Gürtel aus Birken und einem Kiefernmischwald umrundet, an welchen sich südlich ein Traubeneichenwald anschließtBericht zu "Birken des Zadlitzbruches" (pdf). 16px|verweis=d:Q33176795

Weblinks

Naturdenkmale, Geotope im Geoportal Landkreis Nordsachsen Flächennaturdenkmale im Geoviewer Sachsen Geoportal Sachsenatlas, Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen

Anmerkungen

Einzelnachweise

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