Der U-Bahnhof Caiazzo ist ein unterirdischer Bahnhof der U-Bahn Mailand. Er befindet sich in der Nähe des gleichnamigen Platzes (piazza Caiazzo).
Er ist mit Amendola einer der zwei Bahnhöfe der Mailänder U-Bahn, die unter Denkmalschutz stehen.A. Stella: Vincolo su due stazioni del metrò “Monumenti al design anni Sessanta”. In: Corriere della Sera, 3. Juli 2008, .Giovanni Luca Minici: La metropolitana milanese. Evoluzione urbanistica e architettonica. SilvanaEditoriale, S. 125–126.
Geschichte Der U-Bahnhof wurde am 27. September 1969 als provisorische Endstation des ersten Teiles der U-Bahn Linie 2 (Cascina Gobba–Caiazzo) in Betrieb genommen.Giuseppe Severi, Roberto Vasini: Metropolitana a Milano. Azienda Trasporti Municipali, Milano 1996, S. 88.
Einige Monate später, am 27. April 1970, wurde die Linie um eine Station bis zum U-Bahnhof Centrale FS verlängert.Giuseppe Severi, Roberto Vasini: Metropolitana a Milano. Azienda Trasporti Municipali, Milano 1996, S. 90.
Architektur Die architektonische Gestaltung des U-Bahnhofs erfolgte im Rahmen des Metro-Gesamtprojekts von Franco Albini und Franca Helg, das visuelle Leitsystem wurde von Bob Noorda entworfen.
2007 wurden die Bahnhöfe Caiazzo und Amendola unter Denkmalschutz gestellt, als wichtige Denkmäler des öffentlichen Designs der 60er Jahre; somit wurden in Italien zum allerersten Mal Bauwerke mit wenig als 50 Jahren denkmalgeschützt.
Lage Der Bahnhof Caiazzo hat zwei Gleise mit Seitenbahnsteigen. Über dem Gleisniveau befindet sich ein Zwischengeschoss mit Zutrittskontrolle.
Der Bahnhof ist dank zwei zweigleisigen Betriebsstrecken mit dem U-Bahnhof Pasteur der Linie M1Giorgio Meregalli: Gli impianti ferroviari della linea 2 della Metropolitana di Milano. In: „Ingegneria Ferroviaria“, Mai 1971, S. 482. bzw. mit dem U-Bahnhof Repubblica der Linie M3 verbunden.Gleisplan der Mailänder U-Bahn
Anbindung Linie Verlauf
Weblinks
Einzelnachweise
Caiazzo Caiazzo Caiazzo Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren