Der Leuchtturm Ruhnu () ist ein Leuchtturm auf der Insel Ruhnu in Estland. Er dient als Navigationshilfe im Grenzgewässer im Golf von Riga zwischen Estland und Lettland, insbesondere zur Umfahrung des Gretagrunds.
Geschichte mini|links|Karte von Ruhnu, von Ludwig August von Mellin, Atlas of Atlas von Livland (1798) Die erste Erwähnung eines Leuchtturms auf der Insel Ruhnu stammt aus dem Jahr 1646. Nach alten Karten war es eine Feuerbake am Westufer. Der heutige Leuchtturm wurde 1877 von „Forges et Chantiers de la Méditerranée“, einem in Le Havre, Frankreich ansässigen Unternehmen, vorgefertigt und auf einer Anhöhe im Osten der Insel aufgestellt. Gerüchten zufolge wurde das ungewöhnliche Design des Leuchtturms von Gustave Eiffel 1875 entworfen, es wurde jedoch nie bewiesen. Die Struktur des Leuchtturms besteht aus Metall und wird von vier Stützen getragen. Der Leuchtturm hatte eine Galerie und einen Wachraum, der im Ersten Weltkrieg zerstört wurde. Der Leuchtturm wurde 1937 wieder aufgebaut.
2004 wurde das System modernisiert und automatisiert.
Weitere Leuchtfeuer Im Süden der Insel gibt es noch eine Richtfeuerlinie 286.6° mit (Iso.W.2s) an Land und (Q.W.). An den Molenköpfen der Hafeneinfahrt Ringsu gibt es ein (Fl.G.3s) und ein (Fl.R.3s).
Weblinks mini|Gedenktafel am Leuchtturm von Ruhnu, erbaut 1877
Einzelnachweise
Registrierungen: UKHO: United Kingdom Hydrographic Office NGA: ARLHS: EVA:
Ruhnu Ruhnu Ruhnu Ruhnu Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren Kategorie:Ruhnu Kategorie:Zerstört im Ersten Weltkrieg Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Estland Kategorie:Turm aus Metall Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren