Glabušovce, ungarisch Galábocs (bis 1927 slowakisch „Galáboč“)Slovenské slovníky: Názvy obcí Slovenskej republiky (Majtán 1998) ist eine Gemeinde im Süden der Slowakei mit Einwohnern (Stand ). Sie gehört zum Okres Veľký Krtíš, einem Kreis des Banskobystrický kraj.

Geographie mini|links|Dreisprachiges Willkommensschild mit Ortsbezeichnung in altungarischer Schrift Die Gemeinde befindet sich in einem sanften Tal im Talkessel Ipeľská kotlina, einem Teil der größeren Einheit Juhoslovenská kotlina, am Bach Glabušovský potok im Einzugsgebiet des Ipeľ, unweit der Staatsgrenze zu Ungarn. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von und ist 14 Kilometer von Veľký Krtíš entfernt.

Nachbargemeinden sind Malé Zlievce im Norden, Čeláre im Osten, Zombor im Süden und Olováry im Westen.

Geschichte mini|links|Moderne römisch-katholische Kirche in Glabušovce Glabušovce wurde zum ersten Mal 1297 als Galabuch schriftlich erwähnt und war Besitz verschiedener Familien, wie zum Beispiel Kacsics, Prónay und Bene. Der Ort wurde von den Türken zerstört, war 1554 verwüstet und lag zwischen 1554 und 1594 im Osmanischen Reich. Erst danach wurde das Dorf nach und nach wieder bevölkert. 1828 zählte man 29 Häuser und 274 Einwohner, die als Landwirte und Winzer beschäftigt waren.

Bis 1918/1919 gehörte der im Komitat Neograd liegende Ort zum Königreich Ungarn und kam danach zur Tschechoslowakei beziehungsweise heute Slowakei. Auf Grund des Ersten Wiener Schiedsspruchs lag er von 1938 bis 1944 noch einmal in Ungarn.

Bevölkerung

Gemäß der Volkszählung 2011 wohnten in Glabušovce 117 Einwohner, davon 58 Slowaken, 43 Magyaren und ein Tscheche. 15 Einwohner machten keine Angabe zur Ethnie.

87 Einwohner bekannten sich zur Römisch-katholischen Kirche, acht Einwohner zur Evangelischen Kirche A. B. sowie jeweils ein Einwohner zur orthodoxen Kirche und zur reformierten Kirche. Fünf Einwohner waren konfessionslos und bei 15 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.Ergebnisse der Volkszählung 2011 (slowakisch)

Bauwerke Glockenturm aus der Mitte des 19. Jahrhunderts moderne römisch-katholische Kirche Erzengel Michael Ruinen eines klassizistischen Landschlosses aus dem Jahr 1830

Einzelnachweise

Weblinks

Eintrag auf e-obce.sk (slowakisch)

Kategorie:Ort in der Slowakei Kategorie:Ersterwähnung 1297 Kategorie:Okres Veľký Krtíš