Absang ist ein Gemeindeteil der Stadt Helmbrechts im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Absang liegt in der Gemarkung Ahornberg. Zum Gemeindeteil zählt die Einöde Jägersruh.
Geografie Der Weiler besteht aus fünf Wohngebäuden und mehr als einem Dutzend Nebengebäuden. Durch den Ort fließt ein namenloser rechter Zufluss der Selbitz. Die Kreisstraße HO 25 führt nach Helmbrechts zur Staatsstraße 2194 (1,6 km westlich) bzw. die Bundesautobahn 9 unterquerend nach Ahornberg (3,6 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Edlendorf (1,4 km nördlich).
Geschichte Absang wurde an der Altstraße Stadtsteinach–Helmbrechts angelegt. Im 16. Jahrhundert wurde erwähnt, dass der Ort im Hochgerichtsbereich des bayreuthischen Stadtrichteramtes Münchberg lag.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 1. Absang gehörte zur Realgemeinde Edlendorf. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Absang aus sechs Anwesen (1 Viertelhof mit 2 Häusern, 1 Achtelhof, 1 Dreiachtelhofgut mit 2 Häusern, 1 Sechszehntelhof). Das Kastenamt Münchberg war Grundherr sämtlicher Anwesen.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 399.
Von 1797 bis 1810 unterstand Absang dem Justiz- und Kammeramt Münchberg. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Absang dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Ahornberg und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Ahornberg zugewiesen.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 485. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Absang am 1. Mai 1978 nach Helmbrechts eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1812 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 29 16 18 21 22 9 15 13 5 6HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 5 3 4 1 2 1 1Quelle
Religion Absang ist nach St. Martin (Ahornberg) gepfarrt und evangelisch-lutherisch geprägt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Helmbrechts Kategorie:Weiler im Landkreis Hof