mini|hochkant|Wappen von Belgern-Schildau mini|hochkant|Lage von Belgern-Schildau
In der Liste der Naturdenkmale in Belgern-Schildau werden die Einzel-Naturdenkmale, Geotope und Flächennaturdenkmale auf dem Gebiet der nordsächsischen Stadt Belgern-Schildau und ihren 22 Ortsteilen aufgeführt.
Bisher sind lt. Quellen 11 Einzel-Naturdenkmale, 2 Geotope und 15 Flächennaturdenkmale sowie 1 geschützte Landschaftsbestandteile bekannt und hier aufgelistet.Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Naturdenkmalliste. Diese kann über die zuständigen Behörden eingesehen werden. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Naturdenkmal ist oder nicht.
Die Angaben der Liste basieren auf Daten des Geoportals SachsenatlasStaatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen, des „Geoviewer Sachsen“() und den Daten auf dem Geoportal Nordsachsen.(Geoportal Nordsachsen)
Definition
Ergänzend zu den lt. BNatSchG registrierten Naturdenkmalen können in Sachsen (lt. SächsNatSchG §19Sächsisches Naturschutzgesetz §19) ebenfalls geschützte Landschaftsbestandteile (GLB)Erläuterungen zu den geschützten Landschaftsbestandteilen (GLB) gem. §19 SächsNatSchG ausgewiesen werden, deren Abgrenzungen sich aus den Erläuterungen vom Bundesamt für NaturschutzBeschreibung der "geschützten Landschaftsbestandteile" beim BfN ergeben. Bisher waren diese im Landkreis Nordsachsen als sog. „Kreisbiotope“ auf dem Geoportal ausgewiesen und werden zukünftig im Rahmen der BiotopkartierungÜbersicht zur Selektiven Biotopkartierung in Sachsen auf dem iDA-DatenportaliDA - dem Datenportal für"interdisziplinäre Daten und Auswertungen" in Sachsen als Einzel-Biotope registriert.
Legende Bild: zeigt ein vorhandenes Foto des Naturdenkmals. ND/FND-Nr: zeigt die jeweilige Nr. des Objekts Beschreibung: beschreibt das Objekt näher Koordinaten: zeigt die Lage auf der Karte Quelle: Link zur Referenzquelle
(Einzel-)Naturdenkmale (ND)
Bild ND-Nr. Ortsteil Alter Beschreibung Koordinaten Quellen 120px|Ammelgoßwitz, GinkgoWeitere Bilder nso: 266 Ammelgoßwitz unbek. Ginkgo-Baum (Ginkgo biloba) südlich am Herrenhaus Ammelgoßwitz nso:26616px|verweis=d:Q119010091 120px|Neußen, WinterlindeWeitere Bilder nso: 272 Neußen unbek. Winterlinde (Tilia cordata) im Garten am Pfarrhaus Neußen (Neußen 60) nso:27216px|verweis=d:Q119013624 120px|Dröschkau, GinkgoWeitere Bilder nso: 273 Dröschkau unbek. Ginkgo-Baum (Ginkgo biloba) am ehemaligen Rittergut Dröschkau (heute Herberge und RestaurantWebsite von "Rittergut Dröschkau") nso:27316px|verweis=d:Q119006348 120px|Lausa, SommerlindeWeitere Bilder nso: 278 Lausa unbek. Sommerlinde (Tilia platyphyllos) am Friedhof Lausa, steht am nördlichen Eingang zum Kirchhof nso:27816px|verweis=d:Q119020751 120px|Lausa, ZwillingsbaumWeitere Bilder nso: 279 Lausa unbek. der Zwillingsbaum, eine Eiche und vermutlich eine Buche (scheint abgestorben) steht am nördlichen Dorfrand von Lausa nso:27916px|verweis=d:Q119021701 120px|Forsthaus Dröschkau, RotbucheWeitere Bilder nso: 282 Liebersee unbek. Rotbuche (Fagus sylvatica) am Forsthaus Dröschkau, ca. 1 km südlich Neußen befindet sich etwa 250 m östlich vom Forsthaus im Wald der „Dröschkauer Heide“ neben einem Zulauf zum Dröschkauer Forsthausbach in der Gemarkung Liebersee, Flur 11 nso:28216px|verweis=d:Q119013778 nso: 284 Liebersee unbek. Stieleiche (Quercus robur) am Forsthaus Dröschkau, ca. 1 km südlich Neußen in der Gemarkung Liebersee, Flur 11 nso:28416px|verweis=d:Q119013972 120px|Oelzschau, PlataneWeitere Bilder nso: 285 Oelzschau 355 J. Platane (Platanus × hispanica) westlich am ehemaligen Gutshaus des Rittergut Oelzschau gilt als eine der größten und ältesten Platanen Deutschlands (gepflanzt 1668, Höhe: 42 m)Platane in Oelzschau - Eintrag auf "baumkunde.de"Platane in Oelzschau - Eintrag auf "monumentaltrees.com"; auf der anderen Straßenseite befindet sich ein entsprechendes Hinweisschild nso:28516px|verweis=d:Q119024096 120px|Schildau, MaulbeerbaumWeitere Bilder nso: 289 Schildau 505 J. Weiße Maulbeere (Morus alba) am Kirchberg in Schildau, gilt als der älteste bekannte Maulbeerbaum (lt. QuelleMaulbeerbaum am Kirchberg Schildau auf "belgernschildau.de" 1518 auf Anweisung des sächsischen Kurfürsten Friedrich des Weisen gepflanzt) in Deutschland, er steht nördlich der Kirche St. Marien und besteht aus vermutlich 2 Stämmen mit einem Gesamtumfang von ca. 6 mMaulbeerbaum in Schildau auf "baumkunde.de" nso:28916px|verweis=d:Q119025272 120px|Schildau, StieleicheWeitere Bilder nso: 290 Schildau ca. 250 J. Stieleiche (Quercus robur) auf der Volkswiese in Schildau, steht freistehend südlich des Volkshaus Schildau nso:29016px|verweis=d:Q119025899 120px|Wohlau, StieleicheWeitere Bilder nso: 306 Wohlau unbek. Stieleiche (Quercus robur), an einer Weggabelung im südöstlichen Wald der „Oelzschauer Heide“ am östlichen Ende des „Grüne Telle“-Wegs, etwa 700 m nordwestlich der Ortslage Wohlau nso:30616px|verweis=d:Q119015193
Geotope
Bild GEO-Nr. Ortsteil Alter Beschreibung Koordinaten Quellen 120px|Sitzenroda, FindlingWeitere Bilder nso: 318 Sitzenroda unbek. eiszeitlicher Findling (erratischer Block) in Sitzenroda in Straße zum Quellental (neben Haus-Nr. 33), gilt als einer der größten Findlinge Sachsens, wird im Volksmund auch als Opfer-, Leichen- oder Teufelsstein bezeichnet, was eine historische Nutzung als Kultstätte vermuten lässt. nso:31816px|verweis=d:Q118653722 120px|Sitzenroda, FindlingWeitere Bilder nso: 321 Wohlau unbek. Eiszeit-Findling aus RotsteinkieselWohlau auf belgernschildau.de ca. 30 m im Wald nördlich der Straße zwischen Bockwitz und Wohlau, welcher auf Grund seiner Oberflächenfarbe als „Blauer Stein“ bezeichnet wird nso:32116px|verweis=d:Q118654880
Flächen-Naturdenkmale