Sankt Dionysen ist eine Ortschaft in der Katastralgemeinde Picheldorf in der Stadtgemeinde Bruck an der Mur im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in der Steiermark.
Lage Sankt Dionysen liegt an der Mündung des Kotzgrabenbaches nördlich linksuferig an der Mur und unterhalb der am Hang stehenden Kirche.
Geschichte Die Ortschaft war zusammen mit Picheldorf seit dem 1. Jänner 1968 Teil der ehemaligen Gemeinde Oberaich, welche 2015 in die Gemeinde Bruck an der Mur eingemeindet wurde.
Ende Mai 1949 war unter dem damaligen Bürgermeister Gottfried Schinagel das neue Gemeindeamtshaus von Picheldorf-Dionysen eröffnet worden.
Ebenfalls 1949 wurde das Laufkraftwerk Sankt Dionysen der Verbund AG in Betrieb genommen. Die Wehranlage Mötschlach leitet muraufwärts (östlich von Niklasdorf) einen Teil des Murwassers in den Oberwasserkanal, der direkt am Siedlungsgebiet von Sankt Dionysen vorbeiführt. Das Krafthaus befindet sich südöstlich der Ortschaft, dort befinden sich zwei Kaplan-Turbinen. 2015 erhielt die Anlage neue Generatoren, diese haben eine Jahresleistung von 82.747 Megawattstunden.
Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Pfarrkirche und Pfarrhof Katholische Pfarrkirche St. Dionysen-Oberaich mit dem Friedhof mit Aufbahrungshalle und Wegkapelle in einem Bauensemble mit dem Pfarrhof samt Wirtschaftsgebäude und Ummauerung sowie einem Kaplanstöckl. Die Römerbrücke bei St. Dionysen steht am Weg nach Oberdorf.
Vereine Marktmusik St. DionysenMarktmusik St. Dionysen, abgerufen am 30. April 2021.
Literatur St. Dionysen, Gemeinde Oberaich, Bezirk Bruck an der Mur, Pfarrkirche in erhöhter Lage, Pfarrhof als im Kern gotischer Flügelbau, Römerbrücke östlich an der bergseitigen Straße. In: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Steiermark (ohne Graz) 1982. S. 419–420.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Bruck an der Mur) Kategorie:Ort im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag