Friedrich Wilhelm Ferdinand Burchard von Campe (* 24. April 1858 in Bückeburg; † 5. März 1938 in Bielefeld)Siehe Genealogie: Christoph Franke et al.: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. A. (Uradel). 2001. Band XXVI, Band 126 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, Verlag C. A. Starke, Limburg an der Lahn 2001, ISBN 3-7980-0826-4, S. 135. war ein deutscher General der Artillerie der Reichswehr.

Leben Von Campe schlug eine Offizierslaufbahn in der Preußischen Armee ein und war in deren Verlauf vom 16. Juni 1910 bis zum 2. August 1914 Kommandeur des Kleveschen Feldartillerie-Regiments Nr. 43 in Wesel.Dermot Bradley, Günter Wegmann: Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der deutschen Streitkräfte. 1815–1990. Biblio-Verlag, Osnabrück 1993, ISBN 3-7648-1779-8, S. 271. Anschließend war er während des Ersten Weltkriegs bis März 1917 Kommandeur der 14. Feldartillerie-Brigade an der Westfront. Er avancierte Ende März 1915 zum Generalmajor.

Er wurde letzter Kommandeur der 14. Infanterie-Division, die Campe von Mitte Februar bis Anfang Mai 1919 führte.

Anschließend kam er in die Vorläufige Reichswehr zur Reichswehr-Brigade 31 und war bis zur Auflösung im Oktober 1919 deren Kommandeur. Von Ende April bis August 1920 führte er dann als Kommandeur die Reichswehr-Brigade 7 in Münster, welche aus der Reichswehr-Brigade 31 hervorgegangen war. Vom 1. Mai bis 30. September 1920 war er als Vertreter kurzzeitig Befehlshaber des Wehrkreises VI. Später erhielt er noch den Charakter als General der Artillerie verliehen.

Friedrich von Campe heiratete am 7. Oktober 1884 Anna von Wedelstädt (1862–1950), jüngste Tochter der Anna Quensell und des Forstmeisters und Oberleutnants Viktor von Wedelstädt.Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel. 1917. Achtzehnter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1916, S. 935–937. (Digitalisat) Ihre Söhne waren u. a. der spätere Landrat Siegfried von Campe (1885–1972) und der spätere Jurist und ebenfalls Landrat Alfred von Campe (1889–1945). Der NS-Beamte und spätere CDU-Politiker Helmuth von Wedelstädt war ein Neffe seiner Frau.

Genealogie Christoph Franke, Freiherr Klaus von Andrian-Werburg, Moritz Graf Strachwitz von Groß Zauche und Camminitz: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. A. (Uradel). 2001. Band XXVI, Band 126 der Gesamtreihe GHdA. Deutsches Adelsarchiv (Hrsg.), C. A. Starke, Limburg an der Lahn 2001, ISBN 3-7980-0826-4, S. 135.

Einzelnachweise

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