Das Gymnasium Bondenwald ist ein staatliches Gymnasium im Hamburger Stadtteil Niendorf.

Geschichte Das Gymnasium Bondenwald ist die Fortführung der Oberschule Lokstedt, die ihr Gebäude am Sootbörn in Niendorf wegen des Vorrückens des Hamburger Flugplatzes verlassen musste. Am 1. Dezember 1958 wurde der Grundstein für den ersten Bauabschnitt des Gymnasiums am Bondenwald gelegt, dazu gehörte auch ein Serienbau vom Typ „Kreuzbau“. Die ersten Klassen der Unterstufe zogen 1959 um. Im Mai 1960 wurde das Richtfest für den zweiten Bauabschnitt des Gymnasiums Bondenwald gefeiert.Hamburger Rundblick. In: Hamburger Abendblatt, , 4. Mai 1960, S. 3. (Digitalisat) 1961 folgten die Klassen der Oberstufe. 1963 wurde die Aula fertig, 1965 der Sportplatz und das Schwimmbad.

Am 26. Februar 2009 wurde das A-Gebäude des Gymnasiums offiziell eröffnet.Gymnasium Bondenwald: (abgerufen am 17. April 2011)

Im November 2020 wurde der Neubau des Gymnasiums bezogen, in dem alle sechs Jahrgänge der Mittel- und Oberstufe unterrichtet werden. Die Unterstufe nutzt weiter den Kreuzbau. Die Räumlichkeiten der benachbarten Grundschule Röthmoorweg werden nur noch für den Sportunterricht geteilt.

Lage und Architektur mini|Neubau mit Eingang Das Gymnasium Bondenwald liegt im Hamburger Stadtteil Niendorf, nahe dem Stadtwald Niendorfer Gehege. Nördlich grenzt das Schwimmbad Bondenwald an. Das Grundstück des Gymnasiums ist gut 20.000 m² groß.Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, 19. Wahlperiode (Hrsg.): Gründung des Sondervermögens Schule – Bau und Betrieb. Gesetzentwurf des Senats vom 29. September 2009, Drucksache 19/4208, Anlage 1, S. 21. (Vorgang Online)

Zu den Gebäuden des Gymnasiums zählen Kreuzbau und Aula, Sporthalle (Einfeldhalle), Gymnastikhalle, alles Typenbauten der Ära des Hamburger Baudirektors Paul Seitz. Die Pavillonbauten (F) und die Pausenhalle sind Bestandsbauten, der Erweiterungsbau (A) und der Erweiterungsbau für die Sekundarstufe (W-E) sind neueren Datums.Raumplan Gymnasium Bondenwald auf der Schulwebsite (Abgerufen im Juli 2023)

Von 2013 bis 2015 wurde die Pausenhalle saniert und die Aula instand gesetzt.Gymnasium Bondenwald: Sanierung und Umbau von Bestandsgebäuden, lup-architekten (Stefan Mathey), Hamburg (Abgerufen im Juli 2023) Der Erweiterungsbau für die Sekundarstufe wurde 2020 fertiggestellt. Der dreigeschossige Bau ist in zwei Kuben gegliedert und hat eine Fläche (BGF) von 3.323 m². Die Baukosten lagen bei knapp 4 Mio. EUR.Gymnasium Bondenwald: Neubau, Heider Zeichardt Architekten, Hamburg (Abgerufen im Juli 2023) Dadurch entstanden u. a. 13 neue Klassenräume, ein Selbstlernzentrum und ein zweigeschossiges Auditorium. Die Jahrgangsstufen 10 bis 12 erhielten "offene Lernlandschaften".Zu- und Ersatzbau Gymnasium Bondenwald, Bildungsbau Hamburg (Abgerufen im Juli 2023)

Schulisches Angebot Neben zwei Orchestern, Streichergruppen, der BigBondBand und drei Chören bestehen weitere Bands. Zusätzlich gibt es Musikklassen.

Bekannte Ehemalige

Hans Kurig (1931–2016), ehem. Leiter der Schule Evelyn Hamann (1942–2007), Schauspielerin Birger Dulz (* 1952), Psychiater und Psychotherapeut Alexander Porschke (* 1954), ehem. Umweltsenator Stephan Heller (* 1968), Hörfunkmoderator Wojtek Klemm (* 1972), Theaterregisseur Martin Hossbach (* 1975), Pop-Impressario, Autor, Winzer, Filmmusikberater und Influenzer Kristof Magnusson (* 1976), Schriftsteller und Übersetzer Marek Nowacki (* 1989), Radiomoderator Maximilian Mundt (* 1996), Schauspieler

Weblinks

Website des Gymnasiums Bondenwald Website des Ehemaligenvereins

Einzelnachweise

Bondenwald Kategorie:Hamburg-Niendorf