Gréta Márton (* 3. Oktober 1999 in Mohács, Ungarn) ist eine ungarische Handballspielerin, die dem Kader der ungarischen Nationalmannschaft angehört.

Karriere Im Verein Márton wurde in Mohács geboren und zog in jungen Jahren mit ihren Eltern nach Budaörs. Sie spielte in ihrer Jugend bei Ferencvárosi TC.ulloi129.hu: Klujber és Márton egymás ellen, abgerufen am 25. April 2021 Nachdem die Außenspielerin in der Saison 2014/15 erstmals für die 2. Mannschaft von Ferencváros im Erwachsenenbereich eingesetzt wurde, lief sie ab der Folgesaison zusätzlich für die 1. Damenmannschaft in der höchsten ungarischen Spielklasse auf. Márton wurde ab Februar 2017 bis zum Saisonende 2016/17 an den Erstligisten MTK Budapest ausgeliehen, bei dem sie die am Kreuzband verletzte Zsófia Stranigg ersetzte.mtk.hu: Márton Gréta pótolhatja a sérült Stranigg Zsófit, abgerufen am 25. April 2021nemzetisport.hu: Női kézi: búcsúzók, sérültek és győztes bajnoki zárás a Fradinál, abgerufen am 25. April 2021 Anschließend kehrte sie wieder in den Erstligakader von Ferencváros zurück. Mit Ferencváros gewann sie 2021 und 2024 die ungarische Meisterschaft sowie 2022, 2023, 2024 und 2025 den ungarischen Pokal. Weiterhin stand sie mit Ferencváros im Finale der EHF Champions League 2023.

In der Nationalmannschaft Márton nahm mit der ungarischen Jugendnationalmannschaft an der U-18-Weltmeisterschaft 2016 teil, bei der sie den fünften Platz belegte.archive.ihf.info: 2016 Women's Youth World Championship in SVK: Place 5-6, abgerufen am 25. April 2021 Ein Jahr später beendete sie mit der ungarischen Juniorinnennationalmannschaft die U-19-Europameisterschaft auf dem vierten Platz. Da dem Finalisten Russland aufgrund eines Dopingverstoßes die Silbermedaille aberkannt wurde, erhielt Ungarn nachträglich die Bronzemedaille.statistics.eurohandball.com: 2017 W19 EURO: Hungary vs. Denmark, abgerufen am 25. April 2021, abgerufen am 25. April 2021 2018 errang sie bei der U-20-Weltmeisterschaft die Goldmedaille.archive.ihf.info: Hungary take first Junior world title on home ground, abgerufen am 25. April 2021archive.ihf.info: IHF Women’s Junior (U20) World Championship, abgerufen am 25. April 2021

Márton gehört mittlerweile dem Kader der ungarischen A-Nationalmannschaft an. Mit Ungarn nahm sie an der Weltmeisterschaft 2019, an der Europameisterschaft 2020, an den Olympischen Spielen 2020, an der Europameisterschaft 2022, an der Weltmeisterschaft 2023 und an den Olympischen Spielen 2024 teil.ihf.info: 24th Women's World Championship 2019, abgerufen am 25. April 2021, abgerufen am 25. April 2021ihf.info: Match Team Statistics: Hungary vs. France, abgerufen am 25. Juli 2021ehfeuro.eurohandball.com: Hungary, abgerufen am 2. Dezember 2022ihf.info: 26th IHF Women’s World Championship: Hungary, abgerufen am 31. Dezember 2023olympics.com: Paris 2024: Cumulative Statistics Hungary, abgerufen am 21. August 2024 Bei der Europameisterschaft 2024 gewann sie die Bronzemedaille.mksz.hu: Ott vagyunk a dobogón!, abgerufen am 5. Januar 2025

Weblinks Gréta Márton in der Datenbank der Europäischen Handballföderation Porträt auf fradi.hu Statistiken auf archiv.mksz.hu

Einzelnachweise

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