Emilia Luca (geboren am 4. Oktober 1969 in Bacău, Rumänien) ist eine ehemalige rumänisch-deutsche Handballspielerin.

Vereinskarriere Die 1,74 Meter große Emilia Luca, die auf der Position Rechtsaußen eingesetzt wurde, spielte zunächst in Rumänien bei HC Știința Bacău. Bei einem internationalen Turnier in Bad Urach konnte Luca sich von ihrem Team absetzen und in der in Deutschland bleiben. Als Folge war sie ein Jahr gesperrt, trainierte jedoch schon wenige Tage nach ihrer Flucht beim Bundesligisten bei TV Lützellinden, für den sie später aktiv war. Zudem spielte sie in Deutschland beim TV Mainzlar aktiv.www.welt.de, „Ein Produkt noch ohne Glanz“, 8. Dezember 1997, abgerufen am 24. April 2021www.tv-mainzlar.de, „10 Jahre Bundesliga-Handball des TV Mainzlar“, 1. September 2000, abgerufen am 24. April 2021

Mit ihrem Team aus Bacău gewann sie den Europapokal der Pokalsieger 1988/1989./kipdf.com, PDF, Seite 5, abgerufen am 24. April 2021

In der Spielzeit 1998/1999 war sie mit 201 Treffern für TV Mainzlar die beste Torwerferin der Bundesliga.www.handballdaten.de, abgerufen am 24. April 2021 Mit Mainzlar gewann sie den DHB-Pokal 2000/2001.www.giessener-allgemeine.de, „Mainzlarer Reise in die Vergangenheit“, 12. Juli 2015, abgerufen am 24. April 2021 Später war Luca in der Regionalliga für die TSG Leihgestern aktiv.

Nationalmannschaft Sie bestritt 85 Länderspiele mit der rumänischen Nationalmannschaft sowie, nachdem sie im August 1995 die deutsche Staatsbürgerschaft erhielt, 56 Länderspiele mit dem Team des Deutschen Handballbundes. Vom rumänischen Verband erhielt sie für die erstmalige Aufstellung im deutschen Team eine Freigabe noch vor dem Ende der offiziellen Sperrfrist aufgrund des Wechsels der Nationalmannschaften.www.independent.co.uk, „Romania let Astafei jump for Germany“, 5. April 1996, abgerufen am 24. April 2021

Mit Rumänien nahm sie an der Weltmeisterschaft 1990 teil.www.infobraila.ro, „Romania intalneste maine Campioana Mondiala la handbal feminin, Norvegia“, 22. Oktober 2013, abgerufen am 24. April 2021

Mit der deutschen Nationalmannschaft nahm sie an der Weltmeisterschaft 1995, den Olympischen Spielen 1996, an der Weltmeisterschaft 1997 und an der Europameisterschaft 1998 teil.Enttäuschender Platz sechs nd-aktuell.de, 21. Dezember 1998, abgerufen am 24. April 2021www.olympedia.org, abgerufen am 24. April 2021

Erfolge 5. Platz bei den Olympischen Spielen 1996 Europapokal der Pokalsieger 1989 DHB-Pokalsieg 2001

Privates Emila Luca hatte einen deutschen Urgroßvater.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Handballnationalspieler (Rumänien) Kategorie:Handballnationalspieler (Deutschland) Kategorie:Handballspieler (TV Lützellinden) Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1996 Kategorie:Handball-Außenspieler Kategorie:Rumäne Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1969 Kategorie:Frau