Rasa Schulskyte (geboren als Rasa Šulskytėdelfi.lt: Garsi lietuvė rankininkė nusižudė Vokietijoje vom 4. April 2002, abgerufen am 22. April 2021 am 5. Juli 1965 in Klaipėda in Litauen; gestorben am 2. April 2002 in Leverkusen) war eine Handballspielerin.
Vereinskarriere Rasa Schulskyte spielte anfangs in der Sowjetunion für Eglė Vilnius, mit dem sie 1988 den IHF-Pokal gewann. 1989 verließ sie ihre Heimat und ging nach Deutschland. Dort spielte sie für Bayer 04 Leverkusen und von 1994 bis ins Jahr 2000 für Borussia Dortmund in der Bundesliga aktiv.www.ksta.de, „Ehemalige Handball-Nationalspielerin Schulskyte beging Selbstmord“, 5. April 2002, abgerufen am 22. April 2021
Nationalmannschaft Rasa Schulskyte stand im Aufgebot der sowjetischen Nationalmannschaft und der litauischen Nationalmannschaft. Für das litauische Team spielte sie bei der Weltmeisterschaft 1993 in Norwegen und warf dabei in sechs Spielen 36 Torefrauenhandball-archiv.jimdofree.com/, abgerufen am 22. April 2021. 1999 gab sie ihr Debüt in der deutschen Nationalmannschaft, für die sie 14 Länderspiele bestritt und dabei 31 Tore warf. Für das deutsche Team war sie zuletzt bei der Weltmeisterschaft 1999 in Norwegen aktiv, danach beendet sie ihre internationale Karriere.
Trainerin Im Jahr 2001 war sie Spielertrainerin in der zweiten Mannschaft von Bayer Leverkusen.
Privates Sie arbeitete zwischenzeitlich als Geschäftsführerin der Handball-Abteilung in Dortmund, zog sich im Sommer 2001 aber aus der Bundesliga zurück.
Einzelnachweise
Weblinks
Rasa Šulskytė in Lietuvos sporto enciklopedija (litauisch)
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