The Marconi Society, ursprünglich als Guglielmo Marconi International Fellowship Foundation (kurz Marconi Foundation) bekannt, wurde 1974 von Gioia Marconi Braga gegründet, um an den 100. Jahrestag der Geburt ihres Vaters Guglielmo Marconi, des italienischen Radiopioniers und Unternehmensgründers, zu erinnern. Die Marconi International Fellowship Foundation wurde gegründet, um bedeutende Beiträge in Wissenschaft und Technik zu würdigen.

Tätigkeiten und Aufgaben

Die Marconi Society vergibt seit 1975 den Marconi-Preis, eine jährlich verliehene Auszeichnung für Fortschritte in den Kommunikations- und Informationswissenschaften. Der Preis ist mit 100.000 US-Dollar dotiert; zusätzlich erhalten die Preisträger, die sich Marconi Fellows nennen, eine Skulptur. Die Marconi Society vergibt außerdem jährlich die Marconi Society-Paul Baran Young Scholar Awards an junge Wissenschaftler, die bis zu ihrem 27. Lebensjahr bedeutende Beiträge auf dem Gebiet der Kommunikations- und Informationswissenschaften geleistet haben.

Das Celestini-Programm der Marconi Society nutzt ein Partnerschaftsmodell, um Studenten mit erfahrenen Mentoren auf dem Gebiet der Kommunikations- und Informationswissenschaften zusammenzubringen und Möglichkeiten für praktisches, erfahrungsorientiertes Lernen zu bieten.

Sitz

Ursprünglich war die Stiftung am Aspen Institute angesiedelt. Im Jahr 1997 zog sie auf Einladung an die Fu School of Engineering and Applied Science der Columbia University um. Der Hauptsitz der Organisation befindet sich heute im Nordosten Ohios, außerhalb von Cleveland. Preisträger des Marconi-Preises Der Marconi-Preis ist 1975: James Rhyne Killian 1976: Hiroshi Inose 1977: Arthur Leonard Schawlow 1978: Colin Cherry 1979: John Robinson Pierce 1980: Yash Pal 1981: Seymour Papert 1982: Arthur C. Clarke 1983: Francesco Carassa 1984: Eric Albert Ash 1985: Charles Kuen Kao 1986: Leonard Kleinrock 1987: Robert Wendell Lucky 1988: Federico Faggin 1989: Robert Noel Hall 1990: Andrew J. Viterbi 1991: Paul Baran 1992: James L. Flanagan 1993: Izuo Hayashi 1994: Robert E. Kahn 1995: Jacob Ziv 1996: Gottfried Ungerboeck 1997: G. David Forney jr. 1998: Vinton G. Cerf 1999: James L. Massey 2000: Martin Hellman und Whitfield Diffie 2001: Herwig Kogelnik und Allan Snyder 2002: Tim Berners-Lee 2003: Robert Metcalfe und Robert Gray Gallager 2004: Sergey Brin und Lawrence Page 2005: Claude Berrou 2006: John M. Cioffi 2007: Ronald L. Rivest 2008: David N. Payne 2009: Andrew Chraplyvy und Robert Tkach 2010: Charles Geschke und John Warnock 2011: Irwin Mark Jacobs und Jack Keil Wolf 2012: Henry Samueli 2013: Martin Cooper 2014: Arogyaswami Joseph Paulraj 2015: Peter T. Kirstein 2016: Bradford Parkinson 2017: Arun N. Netravali 2018: Frank Thomson Leighton 2019: Paul C. Kocher, Taher Elgamal 2020: Andrea Goldsmith

Weblinks Website der Marconi Society Bob Brown: Whirlwind tour of computing and telecom's top honors, awards and prizes. From the Nobel to the Marconi: Internet, Ethernet, security and other IT/telecom pioneers get their recognition – Network World, 6. Juni 2011.

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