Die sind ein Gebirgszug im Fiordland-Nationalpark auf der Südinsel von Neuseeland. Sie bilden den nördlichsten Teil der Fiordland Ranges.

Geographie Die verlaufen auf einer Länge von etwa 40 km in Nordsüdrichtung und sind an der breitesten Stelle etwa 15 km breit. Im Norden und Nordwesten liegt die Tasmansee, im Südwesten der / und der in diesen mündende . An der zum gegenüberliegenden Seite des hohen , des Passes zwischen den Darran und den , entspringen Quellflüsse des Hollyford River/Whakatipu Kā Tuka, der den Gebirgszug im Süden und im Osten begrenzt, bis er nach dem Durchströmen des Lake McKerrow/Whakatipu Waitai in die Tasmansee entwässert. Auf der gegenüber liegenden Seite des liegen die , die bereits zur Region Otago und zum Gebirgszug der Neuseeländischen Alpen gehören.

Im Süden und Osten führt der Hollyford River/Whakatipu Kā Tuka das Wasser zahlreicher Bäche und des sowie Schmelzwasser von Gletschern wie dem Donne-Gletscher ab. Im Norden entspringen der und der John o’Groats River. Im Südwesten führen der Donne und der Tūtoko River ihr Wasser dem zu, während der Harrison River und der Bowen River direkt in der / münden. Im Lauf des letzteren Flusses liegen die 162 m hohen Bowen Falls, einem von mehreren beeindruckenden Wasserfällen entlang des Fjords.

Mehr als ein dutzend Gipfel erreichen eine Höhe von über 2000 m. Der hohe ist dabei nicht nur der höchste Gipfel des Gebirgszugs, sondern der höchste der gesamten Region . Andere markante Gipfel sind der südliche hohe sowie der westliche hohe .

Geschichte Die Bergkette erhielt ihren Namen durch John Lort Stokes während der Vermessung der Westküste der Südinsel Neuseelands. Der Name bezieht sich möglicherweise auf die Y. Darren Wildon rocks in Glamorgan.

Geologie Der Gebirgszug besteht hauptsächlich aus plutonischem Gestein, wie Gabbro, Norit und Diorit, ferner auch aus Tonalit und ultramafischem Gestein, allesamt magmatischen Ursprungs. Durch die Zusammensetzung und das teils deutlich jüngere Alter grenzt sich der Gebirgszug von den Neuseeländischen Alpen im Nordosten ab. Im Gegensatz zu diesen ist es weniger Erosion ausgesetzt.

Flora & Fauna Der küstennahe Westteil des Gebirgszugs gehört zu den regenreichsten Gebieten des Landes. Die Vegetation besteht neben silbernen Scheinbuchen auch aus Farnen und Laubmoosen.

An der Ostseite kommen neben silbernen Scheinbuchen vor allem die Neuseeländische Warzeneibe, Mataī und Rimu-Harzeibe sowie Aristotelia serrata und Fuchsien vor. Dort leben zahlreiche Vögel, wie Kea, Gelbköpfchen und Maorischnäpper.

Die beheimaten unter anderem endemische Arten von Skinken, wie den und den .

Infrastruktur An der südwestlichen Grenze am Kopfende des / liegt der gleichnamige kleine Ort Milford Sound, der sowohl einen Flugplatz als auch einen Hafen aufweist. Von dort läuft der , der in diesem Bereich den Namen trägt, entlang des , passiert unterhalb des den und folgt dem oberen Teil des , bis er nach Süden durch das in Richtung abknickt.

Dem in Richtung Norden folgt die vom SH 94 abzweigende bis zu den 275 m hohen Humboldt Falls. Von dort führt der weiter das Tal hinab. Weitere Wanderwege führen vor allem durch den südlichen Teil der .

Weblinks

Einzelnachweise