Mykola Fedorowytsch Tschuschykow (; * 5. Mai 1938 in Makeschkino, Russische SFSR; † 9. Juni 2022) war ein sowjetischer Kanute aus der Ukraine.

Karriere Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio gehörte Mykola Tschuschykow neben Anatoli Grischin, Wjatscheslaw Ionow und Wolodymyr Morosow zum sowjetischen Aufgebot im Vierer-Kajak. Auf der 1000-Meter-Strecke zog die sowjetische Mannschaft nach einem zweiten Platz im Vorlauf und einem Sieg im Halbfinallauf ins Finale ein. Dieses schloss sie mit einer Rennzeit von 3:14,67 Minuten vor den Mannschaften aus Deutschland und Rumänien auf dem ersten Platz ab und wurde damit Olympiasieger. Vier Jahre darauf war Tschuschykow bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt erneut Mitglied der sowjetischen Mannschaft im Vierer-Kajak. Sie schied dieses Mal im Halbfinale aus und verpasste damit das Finale.

Weitere Erfolge erzielte Tschuschykow auch bei Weltmeisterschaften. 1963 belegte er in Jajce mit Anatoli Grischin im Zweier-Kajak den dritten Platz über 1000 Meter, was gleichzeitig auch als Europameisterschaft gewertet wurde. 1966 wurde er im Vierer-Kajak in Berlin Weltmeister. Einen dritten Platz belegte er 1965 in Bukarest bei den Europameisterschaften im Vierer-Kajak auf der 10.000-Meter-Strecke. Bei den Europameisterschaften 1967 in Duisburg schloss Tschuschykow den Wettbewerb im Vierer-Kajak über 1000 Meter ebenfalls auf Rang drei ab und wiederholte 1969 in Moskau diesen Erfolg.

Weblinks

Mykola Tschuschykow bei canoeresults.eu (englisch)

Einzelnachweise

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