Hertha Nehve, geb. Peters (* 9. Dezember 1905 in Kiel; † 16. August 1941) war eine deutsche Malerin.
Leben
Familie Hertha Nehve war die Tochter des Kieler Goldschmieds Otto Peters.
1933 heiratete sie den damaligen Besitzer der Weinhandlung Schneekloth Ernst Nehve (1899–1957); ihre Anschrift war Rosenstr. 9 in Kiel.
Werdegang 1922 besuchte Hertha Nehve die Muthesius-Werkkunstschule (heute: Muthesius Kunsthochschule) in Kiel und hospitierte in der Bildhauerklasse bei Franz Blazek (1887–1941) und weitere zwei Semester in der Metallbildhauerklasse von Karl Rhein (1884–1945).
Seit dem Frühjahr 1928 besuchte sie die Vorklasse der Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main; dort wurde sie von Peter Rasmussen (1897–1935) unterrichtet. 1929 erfolgte ihre Aufnahme an der Frankfurter Städelschule in die Meisterklasse für Grafik von Franz Karl Delavilla.
Nachdem sie 1931 nach Kiel zurückgekehrt war, beteiligte sie sich mit Aquarellen und aquarellierten Federzeichnungen, unter anderem Porträt, Landschaft und Architekturbild, an verschiedenen Ausstellungen in Kiel sowie im Kieler Umland. Sie schuf auch Märchenillustrationen und mythologische Darstellungen.
Hertha Nehve starb 1941 im Alter von 35 Jahren. Sie ist in der Familiengrabstätte auf dem Kieler Südfriedhof beigesesetzt.
Ausstellungen 1936: Kunstausstellung Kiel. 1937: Ausstellung Kunstschaffen in Kiel.
Werke (Auswahl) Lampionblume (um 1950) (kolorierter Holzschnitt auf Seidenpapier).
Weitere Werke von Hertha Nehve befinden sich in der Kunsthalle zu Kiel.
Literatur Katalog Kunstschaffen in Kiel. Kiel 1937. Ulrike Wolff-Thomsen: Lexikon schleswig-holsteinischer Künstlerinnen. Hrsg.: Städtisches Museum Flensburg. Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens & Co., Heide 1994, ISBN 3-8042-0664-6. S. 231.
Einzelnachweise
Kategorie:Porträtmaler Kategorie:Landschaftsmaler Kategorie:Architekturmaler Kategorie:Aquarellist Kategorie:Maler (Kiel) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1905 Kategorie:Gestorben 1941 Kategorie:Frau