Robert Obrist (* 1937 in Dättwil; † 14. März 2018 in Chur) war ein Schweizer Architekt. mini|Bündner Frauenschule, Chur

Werdegang Obrist studierte an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und war Mitarbeiter bei Otto Glaus. Er arbeitete in seinem Architekturbüro in St. Moritz und war Mitglied im Bündner Heimatschutz.

Robert Obrist zählt neben Walter Maria Förderer, Otto Glaus, Thomas Domenig, Max Kasper, Monica Brügger, Christian Menn, Hans-Peter Menn und Andreas Liesch zu den wichtigsten Vertretern der Nachkriegsmoderne im Kanton Graubünden.

Bauten mini|Schule, Untervaz mini|PTT-Bauten Bahnhof, Chur Als Projektleiter bei Otto Glaus: 1962: Kursaal, Arosa

Eigene Bauten: 1968: Hallenbad, St. Moritz mit Alfred Theus 1970: Hallenbad – Hotel Waldhaus, Sils mit Otto Glaus 1969–1971: Hotel Hauser, St. Moritz mit Ingenieur Edy Toscano 1970–1972: Atelier, St. Moritz 1975: Haus, Zuoz 1970–1976: Gemeindehaus, Filisur 1977–1983: Pädagogische Hochschule Graubünden (früher: Bündner Frauenschule, erweitert von Pablo Horváth) 1980–1984: Schule, Untervaz 1980–1994: PTT-Bauten Bahnhof, Chur mit Richard Brosi mit Ingenieur Edy Toscano 1998: Scuolina, La Punt 1999–2000: Eisarena Ludains, St. Moritz

Auszeichnungen und Preise 1987: Auszeichnung für gute Bauten Graubünden für Schule, Untervaz 1994: Auszeichnung für gute Bauten Graubünden für PTT-Bauten Bahnhof, Chur

Ehemalige Mitarbeiter

1974–1977: Hans-Jörg Ruch 1972–1980: Hans Rohr Werner Egli

Literatur Hannes Ineichen (Hrsg.): Robert Obrist. Bauten, Projekte und Planungen 1962–2002. Verlag Niggli, Sulgen 2002. Leza Dosch, Bernhard Furrer, Ludmila Seifert: 52 beste Bauten – Baukultur Graubünden 1950–2000. Herausgeber Bündner Heimatschutz. Verlag Hochparterre, Chur 2020, ISBN 978-3-909928-61-3.

Weblinks

Einzelnachweise

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