mini|Julius Chmel (Österreichische Musik- und Theaterzeitung 1891) Julius Chmel, auch Chmel-Traun (* 16. Mai 1854 Holitsch/Österreich-Ungarn (heute: Holíč/Slowakei); † Dezember 1939 in WienFriedhöfe Wien, Verstorbenensuche "Julius Chmel", Bestattungsdatum: 16. Dezember 1939, Wiener Zentralfriedhof.) war ein österreichischer Sänger (Tenor und Bariton), Gesangslehrer sowie Musikverleger.
Leben Julius Chmel, aus einer alten Beamtenfamilie stammend, studierte an einer Handelsakademie und gründete in Wien ein Verlags- und Sortimentshaus. Außerdem studierte er in Wien Gesang bei Josephine Richter.Karl-Josef Kutsch, Leo Riemens: Großes Sängerlexikon, 1. Bd., 4., erw. u. akt. Aufl., München 2003, S. 819. Er trat als Konzert- und Oratoriensänger auf und führte eine eigene Kunst- und Musikalienhandlung in Wien. 1889 trat er in Bayreuth bei Konzerten in der Villa Wahnfried auf, die von Cosima Wagner veranstaltet wurden, Auftritte in Salzburg, Innsbruck und Wien folgten.Gustav Kühle: „Julius Chmel“ In: Österreichische Musik- und Theaterzeitung, September 1891, 3. Bd., Nr. 24, S. 5f. Chmel war darüber hinaus Gesangsprofessor in Wien und Passau.
Von 1900 bis 1904 wirkte er als Vorstandstellvertreter des Wiener Schubertbundes.Kleine Volks-Zeitung vom 15. Mai 1929, S. 10 (Digitalisat).
Seine Söhne waren der Komponist Ludwig ChmelFremden-Blatt von 18. Juni 1915, S. 12 (Digitalisat). sowie der Komponist und Schriftsteller Julius Chmel jr. (ca. 1878–1909).Prager Tagblatt vom 27. August 1909, S. 3 (Digitalisat).
Literatur
Gustav Kühle: Julius Chmel. In: Österreichische Musik- und Theaterzeitung, September 1891, 3. Bd., Nr. 24, S. 5f. (Digitalisat). Karl-Josef Kutsch, Leo Riemens: Großes Sängerlexikon, 1. Bd., 4., erw. u. akt. Aufl., München 2003, S. 819.
Einzelnachweise
Kategorie:Bariton Kategorie:Tenor Kategorie:Musikverleger Kategorie:Musiker (Wien) Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1854 Kategorie:Gestorben 1939 Kategorie:Mann