Horst Eichhorn (* 21. November 1927 in Jena; † 20. September 2020 in Staufenberg) war ein deutscher Agrarwissenschaftler.
Leben Nach einer Landwirtschaftslehre studierte Eichhorn Landwirtschaft an der Universität Jena und der TH München, wo er 1953 sein Studium mit dem Diplom abschloss und 1958 zum Dr. agr. promoviert wurde. Nach einigen Jahren beruflichen Wirkens beim Kuratorium für Technik in der Landwirtschaft in Stuttgart und München nahm er 1962 seine wissenschaftliche Tätigkeit an der Technischen Hochschule München auf, wo er sich 1965 habilitierte und im gleichen Jahr zum Privatdozenten ernannt wurde. Er folgte 1971 dem Ruf als Professor für Landtechnik an die Universität Gießen und wurde dort im selben Jahr auch geschäftsführender Institutsdirektor. Er wohnte in Staufenberg-Mainzlar und wurde 1993 emeritiert.
Schriften (Auswahl) Erntehofdrusch und elektrische Energieversorgung. 1958, . Arbeitswirtschaft, Technik und Gebäude bei der Planung neuer Stallformen für Milchvieh. Dargestellt am Beispiel Strohsparender Boxenlaufstalle. Frankfurt am Main 1965, . Der Mähdrusch. Technik und Arbeitsverfahren einschließlich Strohbergung. Stuttgart 1968, . mit anderen: Flüssigmist – Entmistung, Lagerung, Ausbringung. 2. Auflage. 1972. mit Josef Boxberger und Hermann Seufert: Stallmist – fest und flüssig. Entmisten, Lagern, Ausbringen. Düsseldorf 1994, ISBN 3-7640-0324-3.
Literatur Eichhorn, Horst. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 260.
Weblinks Nachruf
Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1927 Kategorie:Gestorben 2020 Kategorie:Mann