mini|alternativtext=Peter Schlangenbader, 2019.|Peter Schlangenbader, Berlin, 2019.

Peter Schlangenbader (* 1953 in Berlin) ist ein deutscher Maler, Grafiker und Musiker. Er studierte von 1976 bis 1982 an der Hochschule der Künste Berlin (HdK), heute Universität der Künste Berlin (UdK), und ist Meisterschüler von Martin Engelman. Schlangenbader ist ein Vertreter der Berliner „Heftigen Malerei“, deren letztes internationales Aushängeschild, die »Neuen Wilden«, zu Weltruhm gelangte. Peter Schlangenbader lebt und arbeitet in Berlin.

Biographie Kunst Von 1972 bis 1975 absolvierte Peter Schlangenbader eine Ausbildung in der Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin zum Porzellanmaler. Nach seiner Lehrzeit studierte er von 1976 bis 1982 Freie Malerei an der HdK Berlin und wurde Meisterschüler bei Martin Engelman. Beeinflusst durch die Kunstszene der »Neuen Wilden« um Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Elvira Bach, Karl Horst Hödicke und Walter Stöhrer hatte er Anfang der 80er Jahre sein „Coming-Out als Vertreter der Berliner Heftigen Malerei“.

Kunst- und Literaturwissenschaftlerin Ariane Mhamood schreibt über Schlangenbader, „… zu seiner künstlerischen Handschrift gehört eine eigene Ikonografie: das Schlangenbader-Universum aus fliegenden Leibern, Herzen, Totenköpfen, Phalli, interstellaren Flugkörpern, Berlinsymbolen und hybriden Phantasiegestalten. Diese urbane wie universelle Symbolsprache, die auf den ersten Blick spielerisch wirkt, ist eine Verdichtung der Themen, die den Künstler umtreiben: Liebe, Lust, Gewalt, Tod, also das Dasein an sich und schließlich das Universum.“

mini|alternativtext=Peter Schlangenbader, Dagobert Duck als Dragqueen, Berlin, 2020.|Peter Schlangenbader, Dagobert Duck als Dragqueen, Berlin, 2020.

Seit 2002 ist er Mitglied im Verein Berliner Künstler (VBK) und seit 2003 Mitgründer der Künstlergruppe „Schwarzmalerei“. Im Jahr 2004 gründete er mit Lothar Maertins die Künstlergruppe „Die fünfte Ecke“ und 2010 als Kurator die, bis heute bestehende, Ausstellungsreihe „AKTionale, Das Nackte Sein“. Als Gründer der Künstlergruppe „Brut Interstellar“ präsentiert Schlangenbader seit 2013 seine Arbeiten regelmäßig in Gruppenausstellungen.

Sein Œuvre besteht 2025 aus über 400 Bilder und mehr als 30.000 Zeichnungen.

Biographie Musik Im Jahr 1991 gründete er mit Lothar Maertins E-Bass und Heinz Brandenburg Gitarre die Band „Eisenstein“. Er ist dort Sänger und spielt Schlagzeug. Von 1995 bis 1996 war Schlangenbader Sänger und Schlagzeuger bei der Punkband „Schlachtvieh“ mit Lothar Maertins und Bernd Engels. 2024 gründete Peter Schlangenbader die Punkband "Cyber Romeo" mit Zam Johnson (Gitarre) und Heiji Mori (Bass).

Auszeichnungen 2006 Benninghauspreises des Vereins Berliner Künstler

Publikationen Kannibalen Kochbuch. Gedichte und Linolschnitte. Berlin 1994. Grafikkalender. 12 Monate – 12 Originale Berlin. ZOMBY VEGAN, Format 13 × 21 cm, 100 Seiten mit mehr als 50 Abbildungen in Farbe, Klappenbroschur fadengeheftet, auf Wunsch auch vom Künstler signiert. ISBN 978-3-9816130-8-7

Kataloge Schlangenbader, 28 S., 22 Farbabbildungen, Galerie Hellenthal GmbH, 2008. Peter Schlangenbader, „Das nackte Sein“, Bilder, Zeichnungen, Collagen, Objekte. 207 Seiten, Über 200 Abbildungen, 2016. VERLAG: Edition Friedenauer Brücke. ISBN 978-3-9816130-3-2 AKTIONALE IV Das Nackte Sein 2022, von und mit Peter Schlangenbader, 96 S., 60 Farbabbildungen, 30 s/w Abbildungen, Stiftung Neue Kultur, Ilia Castellanos & Kerstin Jasinszczak (Herausgeber), 2022. ISBN 978-3-00-073190-7.

Sammlungen Berlinische Galerie

Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl) 2006 Geschichten vom Wasser, Forum Kunst & Architektur, Essen 2007 Singularity In The Communal Tide, Pierro Gallery, New Jersey/USA 2008 Das Schlangenbader Universum, Kulturbrauerei Berlin 2009 Künstlerbücher, Schule für Gestaltung, Basel 2009 Tease Art Fair, Köln 2010 AKTionale, Das Nackte Sein, Verein Berliner Künstler, Berlin 2011 Trockenübung, Temporäre Kunsthalle des vdek, Berlin 2012 Armut Schmutz und Niedre Begierde, Salon Gras Fressen, Berlin 2013 Blutglut, Galerie Spandow, Berlin 2014 Berliner Liste ’14, fair for contemporary art, Berlin 2015 You Are Leaving The American Sector, Art Center South Florida, Miami Beach, USA 2016 ART STUTTGART, mit Galerie am Gendarmenmarkt, Berlin 2016 Cosmic Trio, Propeller Gallery Toronto, ON, Kanada 2016 The Cosmic Twins I, Brut Interstellar, You Me Gallery, Hamilton, Canada 2017 2017, Stiftung Starke, Löwenpalais, Berlin 2017 FAR OUT, Malerei, Objekte und Zeichnungen, Galerie Nexus, Dänemark 2018 KOHLE IST ALLE ADVENTEXPRESSIVE 2018, Pforzheim 2018 “The stars look very different today” Welcome to the Wundertüten-Boulevard, Berlin 2018 #UR///KNALL#, Pforzheim 2018 30 Jahre – 12 Monate – 12 Originale, Berlin 2018 Cosmic Twins, Parallelparadies, Berlin 2018 Gebundene Zeit, Berlin 2018 AKTionale III Das Nackte Sein 2018, Berlin 2018 art pforzheim 2018, Pforzheim 2018 Soweit das Auge reicht, Landschaft heute, Galerie des VBK, Verein Berliner Künstler 2018 FREEDOM OF THE BEAST, Ventilator 24, Berlin 2018 PHILOSOPHICAL HEADS, Projektraum Ventilator 24, Berlin 2018 Universum V #OHNE TITEL#, N#N#, Pforzheim 2018 Die ultraviolette Linie, Galerie die kleine Weltlaterne, Berlin 2018 WESTRAUM, flurgalerie, Berlin 2018 UPDATE 18 I TOTALITÄR, VBK, Berlin 2018 HEALING, Paulinas friends, Berlin 2018 Universum IV, GELIEBT, Gruppenausstellung, Pforzheim 2018 ULTRAVIOLETT, Westraum, Berlin 2019 WEIHNACHTSAUSSTELLUNG 2019, Berlin 2019 Yellowfress, Künstler Krisen Katastrophen, Berlin 2019 ALWAYS IN MOTION, Berlin 2019 ADVENTEXPRESSIVE2019, Pforzheim 2019 print_affairs, Berlin 2019 scroll down, Berlin 2019 No. 114, Berlin 2019 Kopf an Kopf, Berlin 2019 SEX, Multimediale Ausstellung, Berlin 2019 a r t p f o r z h e i m 2019, Berlin 2019 dieHälftederWelt, UPDATE 19, Berlin 2019 Berliner Stillleben I, Berlin 2019 ARTSTURM in der ROGNITZ, Berlin 2020 Auftakt, WIE LEBEN?, Berlin 2020 Yellow Christmas, A WINDOW INSTALLATION, Berlin 2020 Bilder von Menschen, Berlin 2020 WESTRAUMflurgalerie20hWELTLATERNE, Berlin 2020 VANITY, Berlin 2020 PHÄNOMENE & METAMORPHOSEN, Berlin 2020 FLITTERWOCHEN IM ZOMBYZOO, Berlin 2020 Update 20, Volume 1, Berlin 2021 Delirium City, ein Bild, 3 × 17 Meter, C4, Berlin 2021 District 8, C4, Berlin 2022 AKTIONALE IV, Berlin 2022 SALON GRAS FRESSEN, Berlin 2023 Affordable Art Fair, C4/Stand B4, Hamburg 2023 DIKTAT: DAS BÖSE, Berlin 2024 Das Gesicht, Berlin 2024 Der neue Mensch, Berlin 2024 Männer, Wriezen 2024 Sellerie Weekend 24, Berlin 2025 A100|Wir fangen schon einmal damit an, Berlin

Weblinks

Homepage von Peter Schlangenbader Seite des Vereins Berliner Künstler über Schlangenbader https://www.12monate12originale.de Biografie Peter Schlangenbader Brut Interstellar / RaumZeit

Einzelnachweise Kunstmarkt, vom 4. April 1993, S. 20, Portrait Peter Schlangenbader, Titel: Großstadtmalerei Die Kiezmeile,1/2005-Nr.5, S. 11, Die Fünfte Ecke, mit Peter Schlangenbader Die Kiezmeile,2/2005-Nr.6, S. 6–7 Peter Schlangenbader Märkische Allgemeine Zeitung, vom 7. Februar 2009, Bericht über die Ausstellung Delirium City II von Peter Degener Sylter Rundschau vom 6. Oktober 1990, Kunst aus Berlin, mit Peter Schlangenbader Berliner Volksblatt vom 28. Januar 1990, Südafrika und Nudelschmuck in Spandau Berliner Morgenpost vom 4. Oktober 1989, Punk-Porträts wecken viele Erinnerungen Berliner Tagesspiegel vom 8. Juli 2011, Günther und die Puddingsbomber

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