Der Beihoden (Paradidymis, Plural Paradidymides, von , und altgriech. , als Ausdruck für Hoden) – auch Giraldès-Frank Henry Netter: Farbatlanten der Medizin, 3. Band, 2. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, New York 1987, ISBN 3-13-524202-1, S. 2. oder Waldeyer-Organ genannt – ist ein kleines (ein- oder beidseitiges) Knötchen im Bindegewebe des SamenstrangsGeorg A. Narciß: Knaurs Wörterbuch der Medizin, Verlag Droemer Knaur, München 1985, ISBN 3-426-26361-0, S. 400. zwischen dem NebenhodenkopfRoche Lexikon Medizin. 5. Auflage. Urban & Fischer, München / Jena 2003, ISBN 3-437-15156-8, S. 1407.Peter Reuter: Springer Klinisches Wörterbuch 2007/2008, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-34601-2, S. 1385. und dem Samenleiter.Duden: Das Wörterbuch medizinischer Fachausdrücke, 7. Auflage, Bibliographisches Institut, Mannheim / Leipzig / Wien / Zürich 2003, ISBN 978-3-411-04617-1, S. 571. Es handelt sich um einen funktionslosen Überrest der Urniere, der noch kurze knäuelförmig gewundene, blind endigende Kanälchen (DrüsenschläucheHerbert Volkmann (Hrsg.): Guttmanns Medizinische Terminologie, 30. Auflage, Verlag Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1941, Spalte 705.) enthält.Maxim Zetkin, Herbert Schaldach: Lexikon der Medizin, 16. Auflage, Verlag Ullstein Medical, Wiesbaden 1999, ISBN 3-86126-126-X, S. 1502. Sie sind Reste jener Urnierenkanälchen, die bei der Hodenentstehung nicht an das Hodennetz (Rete testis) Anschluss finden. Der Paradidymis entspricht dem weiblichen Beieierstock (Paroophoron).Willibald Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch, 185.–250. Auflage, Verlag Walter de Gruyter, Berlin 1969, S. 898.Günter Thiele: Handlexikon der Medizin, Verlag Urban & Schwarzenberg, München / Wien / Baltimore ohne Jahr , Teil III (L–R), S. 1834. Bei beiden Geschlechtern spricht man vom Urnierenrudiment.Das große Wörterbuch der Medizin, Vehling Verlag, Köln / Luzern / Wien ohne Jahr, S. 345.
Die englischen Bezeichnungen lauten paradidymis und alternativ parepididymis (wörtlich: Neben-Nebenhoden oder Beinebenhoden).Lexikon Medizin. 4. Auflage. Sonderausgabe, Neumann & Göbel Verlagsgesellschaft, Köln 2005, ISBN 3-625-10768-6, S. 1275.
Literatur Vishram Singh: Textbook of Clinical Embryology. Elsevier Health Sciences, 2. Auflage, New Delhi 2020, ISBN 978-813126256-6, S. 273.
Einzelnachweise
Kategorie:Hoden