Animal Rights Switzerland ist eine Schweizer Tierschutzorganisation.

Organisation Animal Rights Switzerland wurde 2017 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Zürich. Ziel des Vereins ist ein Wandel beim Umgang mit nichtmenschlichen Tieren und schlussendlich eine Rechtspersönlichkeit für nichtmenschliche Tiere zu erreichen. Der Verein finanziert sich durch Spenden und Mitgliederbeiträge, sowie den Verkauf von Merchandiseartikeln.

Tätigkeiten Der Verein organisiert mit Freiwilligen Flyeraktionen unter anderem an grossen Bahnhöfen in der ganzen Schweiz und verschickt Infopakete an Interessierte. Ausserdem organisierte der Verein 2019 eine spontane Demo in Wädenswil gegen Tierversuche im LPT Tierversuchslabor, laut eigenen Angaben mit rund 100 Teilnehmerinnen. Der Verein bringt sich zu tierschutzrelevante Abstimmungskämpfen und Unterschriftensammlungen ein und ist mit Vorträgen an diversen Schweizer Hochschulen präsent.

Im November 2020 kritisierte die Organisation den Milchverarbeiter Emmi wegen angeblicher "Konsumententäuschung" bei einer "Oat Milk", die zur Hälfte aus Kuhmilch besteht. Bereits 2018 hatte der Verein eine Lauterbarkeitsbeschwerde gegen den Branchenverband Swissmilk wegen irreführender Werbung bezüglich eines vorgeblichen "Familienzusammenschlusses" bei Kälbchen. Die Lauterkeitskommission lehnte die Beschwerde ab. Animal Rights Switzerland legte Rekurs ein. In zweiter Instanz wurde klar, dass Swissmilk in Zukunft nicht mehr mit dem Motiv werben wird. 2021 unterstützte die Organisation einen Vorstoss des grünen Nationalrats Balthasar Glättli zur Streichung der Absatzförderung für den Fleischverband Proviande. Animal Rights Switzerland organisierte dazu zusammen mit den Jungen Grünen und den Jungen Grünliberalen eine symbolische Demonstration auf dem Bundesplatz. Im Sommer 2023 veröffentlichte der Verein eine ausführliche Vision tierfreundliche Schweiz.

mini|Plakatkampagne der Organisation im Jahr 2026, Aufnahme aus Bazenheid. Dort befindet sich ein wichtiger Standort der Micarna.

2020 fiel Animal Rights Switzerland mit einer von Thomas Meyer entworfenen Plakatserie auf.

2026 starte die Organisation zusammen mit Tier im Recht, Sentience und Tier im Fokus die Plattform «Werbemist», auf der angeblich «tierschädliche Werbung» angeprangert und diskutiert wird.

Im August 2026 führte die Organisation eine Mahnwache vor dem Schlachthof der Schlachtbetrieb St.Gallen AG in Bazenheid durch, um dort gegen die CO2-Betäubung zu demonstrieren, die von Geschäftsleiterin Céline Schlegel als «versteckte Tierquälerei» bezeichnet wurde.

Einzelnachweise

Kategorie:Tierrechtsorganisation Kategorie:Verein (Zürich) Kategorie:Vereinsgründung 2017