Käsesoße (auch Käsesauce) wird eine helle Soße genannt, die geschmolzenen Käse enthält. Die Farbe variiert je nach verwendeter Käsesorte.

In der Küchensprache ist die Bezeichnung Sauce Mornay bekannt; diese wird aus einer Sauce Béchamel abgeleitet und eignet sich zum Nappieren von Speisen aus Gemüse, Teigwaren oder Fisch.

Für industriell hergestellte Käsesoßen, die zum Ergänzen von Sandwiches, Nachos oder Nudelgerichten dienen, wird oftmals Cheddar verwendet. Je nach Geschmacksrichtung kommt milder oder gereifter Cheddar zum Einsatz, für die mexikanischen Snacks auch mit Salsa-, Jalapeno- oder Nacho-Geschmack. Des Weiteren werden scharfe oder fettarme Soßen und solche mit Jalapenostückchen produziert. Der Farbton variiert zwischen hell- und mittelgelb bis orange. Die amerikanischen Richtlinien schreiben vor, dass Käsesoßen die Farbe, den charakteristischen Geruch und Geschmack der angegebenen Käsesorte haben müssen und keine Fremdfarben aufweisen dürfen. Cheez Whiz – eine amerikanische Schmelzkäsesauce im Glas – wurde im Jahr 1953 von Kraft eingeführt. Entsprechend den Richtlinien des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde sollten Fertigprodukte mit der Bezeichnung Käsesoße deutlich nach Käse schmecken. Dabei ist es unerheblich, ob sie Käse oder Schmelzkäse enthalten.

Der Begriff Fondue für eine kulinarische Schweizer Spezialität bezeichnet sowohl die Käsesoße als auch das Zubereiten des Gerichts selbst.

Einzelnachweise

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